News

30.11.2021, PUBLIKATION

#Ernährungsarmut in Deutschland

Ernährungsarmut ist ein in Deutschland kaum beachtetes Problem. Doch Millionen Menschen fehlen die finanziellen Mittel oder die Fähigkeiten täglich ausreichend gesunde und ausgewogene Lebensmittel auf den Tisch zu bringen. Die gesundheitlichen und sozialen Folgen können gravierend sein. Unsere Reihe #Ernährungsarmut in Deutschland macht auf das Problem aufmerksam.


29.11.2021, PUBLIKATION

Reform der EU-Energiesteuerrichtlinie: Nachbesserungen nötig

In unserer Stellungnahme bewerten wir den Vorschlag der EU-Kommission vom 14.07.2021 zur Reform der EU-Energiesteuerrichtlinie. Wir sehen viele positive Ansätze, aber Nachbesserungsbedarf in folgenden Bereichen: Mindestsätze stärker anheben, Subventionen für Flugverkehr schneller abbauen, Konsistentes Finanzierungskonzept im Verkehrssektor erfordert weitere Reformen, Fossiles Gas bekommt eine zu lange Übergangsphase, Preissignal bei Unternehmen stärken.


25.11.2021, PRESSEMITTEILUNG

Koalition benennt die großen Baustellen beim Klimaschutz – Jetzt muss sie den Stein ins Rollen bringen

In unserer aktuellen Pressemitteilung geben wir eine Einschätzung zum Koalitionsvertrag. Dieser macht neugierig auf die nächsten vier Jahre Ampel, denn er enthält viele gute Ansätze für die sozial-ökologische Transformation Deutschlands. Entscheidend sind aber die konkreten Instrumente und Maßnahmen, die die neue Regierung tatsächlich auf den Weg bringt.


23.11.2021, VERANSTALTUNG

Abbau klimaschädlicher Subventionen – Eine Maßnahme, die Wirtschaft, Gesellschaft und Sozialverbände vereint?

Carolin Schenuit (FÖS) diskutiert mit Linus Steinmetz (Fridays for Future), Dr. Katharina Reuter (BNW), Astrid Schaffert (Caritas) und Dr. Wolfgang Gründinger (Enpal) darüber wie der Abbau klimaschädlicher Subventionen in Deutschland gelingen kann.

Die Veranstaltung ist auch im Nachhinein online auf Youtube verfügbar.


22.11.2021, PUBLIKATION

Mobilität in die Zukunft steuern: Gerecht, individuell und nachhaltig

Der Projektbericht zeigt ein Reformkonzept auf, um Mobilität neu zu „steuern“. Ziel dabei ist, durch Umgestaltung der Steuern und Abgaben einen elementaren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten, die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern, mehr Gerechtigkeit und Sozialverträglichkeit herzustellen, und individuelle Mobilität zu ermöglichen, ohne der Umwelt zu schaden.


16.11.2021, PUBLIKATION

Faire Erzeuger*innenpreise

Erzeuger*innenpreise für viele Agrar- und gartenbauliche Produkte liegen unterhalb der Produktionskosten. So leben derzeit viele Landwirt*innen und Gärtner*innen von den Direktzahlungen aus den GAP-Subventionen statt von den Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Waren. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Im Rahmen dieser Studie werden Instrumente vorgestellt, die dazu beitragen sollen, faire Erzeuger*innenpreise zu erzielen.


2.11.2021, UNTERNEHMENSAPELL

Unternehmens­appell zum Abbau klima­schädlicher Subventionen

Gemeinsam mit dem Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) wollen wir mit einem Unternehmensappell ein starkes Signal an die neue deutsche Bundesregierung schicken. Wir bitten Sie als Unternehmer:in daher: Unterschreiben Sie unseren Express-Aufruf und leiten Sie ihn weiter. Wir brauchen einen konkreten Abbauplan für markt­verzerrende und klima­schädliche Subventionen. Denn Klimaschutzpolitik ist Standortpolitik!


10.9. – 29.10.2021, FACTSHEET-REIHE

#KickoutKohle

Wir begleiteten die Kampagne #KickoutKohle von Green Planet Energy mit verschiedenen Factsheets zum Kohleausstieg in Deutschland. In der Reihe sind folgende Factsheets erschienen:


7.10.2021, VERANSTALTUNG

Jahreskonferenz und Adam-Smith-Preis 2021

Unsere Jahreskonferenz "Wie finanzieren wir eine Verkehrswende für alle?" und die anschließende Verleihung unseres Adam-Smith-Preises 2021 an Mariana Mazzucato können Sie auch im Nachhinein auf Youtube verfolgen.


4.10.2021, PUBLIKATION

Einführung einer Methanabgabe

Unsere neue Studie im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zeigt auf, dass die Einführung einer Methanabgabe klimaschädliche Emissionen kostengünstig reduzieren kann. Die Abgabe kann Anreize zur Methanreduktion sowohl innerhalb der EU setzen als auch in Ländern, die Erdgas in die EU exportieren. Letzteres ist besonders wichtig, da 85 Prozent des EU-Erdgasverbrauchs durch Importe gedeckt werden.


6.9.2021, PUBLIKATIONSREIHE

#SozialerKlimaschutz

Das Thema #SozialerKlimaschutz begleitete uns durch den September. Wöchentlich veröffentlichten wir hierzu einen neuen Policy Brief:


6.9.2021, PUBLIKATION

Verteilungswirkungen eines fortschreitenden Klimawandels

Die derzeitig implementierten Klimaschutzmaßnahmen reichen nicht aus, um das 1,5°C-Ziel zu erreichen. Adaptionsmaßnahmen würden Verteilungswirkungen erzeugen, die gerade vulnerable Gruppen stark belasten. Im Rahmen dieser Studie werden daher die Folgen des Klimawandels in den Bedürfnisfeldern Wohnen, Ernährung und Landwirtschaft, Verkehr und Mobilität sowie Gesundheit untersucht.


1.9.2021, PUBLIKATION

Sozialverträgliche Kompensation der CO2-Bepreisung im Verkehr

Die aktuellen Kompensationsmaßnahmen für den Emissionshandel im Verkehr werden werden zukünftig bei steigendem CO2-Preis nicht ausreichen. Für eine sozialverträgliche Ausgestaltung ist ein umfangreicherer Policy Mix mit zusätzlichen Maßnahmen notwendig. Gemeinsam mit der FEST e.V. haben wir für den VZBV e.V.Reformvorschläge und Alternativen im Rahmen einer Studie evaluiert.


25.8.2021, PUBLIKATION

Modernisierung mutig gestalten. Fünf Impulse für eine zukunftsfähige Klima-Finanzpolitik

Der WWF und das FÖS fordern eine Neuausrichtung der Klima-Finanzpolitik in Deutschland, um den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft zielgerecht zu gewährleisten. Dafür legen wir ein Impulspapier vor, das fünf Handlungsfelder für die kommende Regierung aufzeigt. Die konkreten Impulse für die drei finanzpolitischen Säulen Steuern, Subventionen und Investitionen orientieren sich an den bereits existierenden politischen Beschlüssen und wissenschaftlichen Erkenntnissen.


25.8.2021, PUBLIKATION

Wie kann grüne Konjunkturpolitik ökologisch und ökonomisch erfolgreich sein?

Bei der Ausgestaltung konjunkturpolitischer Programme seit Beginn der Corona-Krise ist eine zentrale Frage, wie Synergien zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen geschaffen werden können. Wie kann die staatliche Konjunkturpolitik so gestaltet werden, dass sie – im Gegensatz zur strukturkonservierenden Konjunkturpolitik früherer Krisen – Konjunkturbelebung, Strukturwandel, Klimaschutz und eine sozial gerechte Gestaltung in Einklang bringt?

Der FÖS-Beitrag "Promoting a green economic recovery from the Corona crisis" ist Teil des kürzlich erschienen Buchs "Environmental Taxation in the Pandemic Era: Opportunities and Challenges".


30.7.2021, PUBLIKATION

Klimaschädliche Subventionen abbauen, den Gordischen Knoten der Klimapolitik lösen – Wirkung, Akzeptanz und die Pläne der Parteien

Trotz großer Emissionslücken in den deutschen Klimaplänen, weitreichender Akzeptanz in der Bevölkerung und etlicher politischer Absichtserklärungen in den letzten 30 Jahren existieren weiterhin keine konkreten Umsetzungspläne für den Abbau umweltschädlicher Subventionen. In unserem Policy Brief fassen wir zusammen, warum das Thema dringend auf die Agenda der nächsten Regierung muss.


1.7.2021, PUBLIKATION

Mit der Mehrwertsteuer und mit Verbrauchsteuern ökologisch lenken

Die aktuelle Ausgestaltung einiger Steuern setzt eine Reihe ökologischer Fehlanreize – sie fördert beispielsweise den Konsum umweltschädlicher Produkte und gibt wenig Anreize für nachhaltigeres Verhalten. Ein Forschungsprojekt des FÖS mit Öko-Institut und Forschungszentrum für Umweltpolitik der FU Berlin zeigt eine Vielzahl von Baustellen für eine Ökologisierung des Steuersystems und analysiert deren Wirkungen. Das Policy-Papier gibt einen ersten Überblick zu Ergebnissen eines Forschungsprojekts für das Umweltbundesamt. Untersucht wurden z.B. die Reform der MwSt. auf tierische Produkte, eine Kaffeesteuerbefreiung für nachhaltigen und fairen Kaffee, die Einführung einer Zement- und Flugfrachtsteuer oder auch eines Pfands auf Lithium-Ionen-Akkus zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft.

Hier finden Sie das Papier auf deutsch bzw. englisch.


9.6.2021, PUBLIKATION

Was Erdgas wirklich kostet: Roadmap für den fossilen Gasausstieg im Wärmesektor

In unserer neuen Studie werden die Klimakosten des im Gebäudesektor verbrauchten Erdgases quantifiziert – inklusive der Methanleckagen in den Lieferketten. Wie der fossile Gasausstieg im Gebäudesektor konkret gelingen kann, wird anhand einer Roadmap dargestellt. Die Roadmap sieht einen Mix aus Preisinstrumenten und Ordnungs- und Planungsrecht vor und kann bis spätestens 2026 umgesetzt werden.


2.6.2021, PUBLIKATION

Soziale und ökologische Auswirkungen einer Senkung der EEG-Umlage

In einer neuen Studie nehmen wir die sozialen und ökologischen Auswirkungen einer Senkung der EEG-Umlage genauer unter die Lupe. Wir zeigen, dass die Senkung der EEG-Umlage eine sehr kostspielige Politikmaßnahme ist, deren soziale und ökologische Auswirkungen nach dem Gießkannenprinzip wirken. Mit den gleichen Finanzmitteln könnten andere Maßnahmen stärker auf die Ziele Klimaschutz und Minderung von sozialer Ungleichheit einzahlen.


12.5.2021, PUBLIKATION

Umweltschädliche Subventionen in Deutschland: Fokus Biodiversität

Anlässlich der Mai-Steuerschätzung haben der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) eine aktuelle Kurzstudie vorgelegt, die den Beitrag umweltschädlicher Subventionen in Deutschland zum Verlust der biologischen Vielfalt betrachtet. Die Analyse des FÖS zeigt, dass trotz zahlreicher Bekenntnisse und Erklärungen auf nationaler und internationaler Ebene zum Schutz der Artenvielfalt und zum Abbau umweltschädlicher Subventionen in den vergangenen Jahren kaum Fortschritte erzielt wurden.


7.5.2021, PRESSEMITTEILUNG

Schnellerer Anstieg des CO2-Preises wäre ein klares Signal für den Klimaschutz 

In unserer aktuellen Pressemitteilung betonen wir, dass die Bundesregierung mit der kurzfristig geplanten Novelle des Klimaschutzgesetzes noch in dieser Legislatur ein klares Signal für mehr Klimaschutz setzen kann. Angepasste Rahmenziele reichen dafür aber nicht aus. Ein schnellerer Anstieg des CO2-Preises ist eine sinnvolle und rasch umsetzbare Maßnahme. Er sollte begleitet sein von klaren Regelungen zur Lastenteilung. 


03.05.2021, ÖFFENTLICHE ANHÖRUNG

Teilnahme von Carolin Schenuit als Sachverständige bei öffentlicher Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Als Sachverständige nahm Carolin Schenuit, geschäftsführende Vorständin des FÖS, an einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit zur Verordnung über Maßnahmen zur Vermeidung von Carbon-Leakage durch den nationalen Brennstoffemissionshandel teil.


26.4.2021, PUBLIKATION

Deutscher Aufbau- und Resilienzplan – verpasste Chance für die Verkehrswende

Unsere Analyse des Entwurfs der Bundesregierung zeigt: fast alle Mittel fließen in den Straßenverkehr und tragen nicht zu einer sozialen und klimafreundlichen Verkehrswende bei. Unsere europäischen Nachbarn, wie es anders ginge.


13.4.2021, PUBLIKATION

Einführung in die EU Taxonomie

Die beiden Papiere "Introduction to the EU Taxonomy on Biodiversity and Ecosystems" und "Introduction to the EU Taxonomy for a Circular Economy" sollen den Leser*innen ein Grundverständnis der Taxonomie ermöglichen, um sich in Zukunft in den weiteren Ausgestaltungsprozess einbringen zu können. Dabei werden zwei der sechs Umweltziele genauer betrachtet: Biodiversitäts- und Ökosystemschutz und der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft.

Damit die EU Taxonomie eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Transformation des Finanzsystems spielen kann, müssen die Prüfkriterien ehrgeizig gesetzt sein und auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. 


10.3.2021, PUBLIKATION

Ausnahmen vom CO2-Preis für den Straßengüterverkehr?

In unserem Policy Brief zum BEHG beleuchten wir das Zusammenspiel aus BEHG und CO2-differenzierter Maut und widersprechen den Forderungen nach Ausnahmen für den Straßengüterverkehr. Von einer doppelten CO2-Bepreisung kann absehbar noch nicht die Rede sein und auch das Carbon-Leakage-Risiko ist gering.


8.3.2021, PUBLIKATION

Optionen für ökonomische Politikinstrumente zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Für die Ressourcenpolitik werden bisher in Deutschland marktbasierte Instrumente einschließlich finanzieller Anreize und Steuern noch wenig genutzt. Vor diesem Hintergrund werden in dem vorliegenden Policy Paper verschiedene Optionen für ökonomische Anreize zur Förderung der Ressourceneffizienz dargestellt. Die Ergebnisse dieser Darstellung basieren auf einem Forschungsvorhaben, in dem ressourcenpolitische Handlungsfelder und ökonomische Instrumente ausführlich analysiert wurden.


8.3.2021, PUBLIKATION

Optionen für ökonomische Instrumente des Ressourcenschutzes

In diesem Bericht wurden sieben Instrumente zur Steigerung der Ressourceneffizienz untersucht: Primärbaustoffsteuer, Verfüllsteuer auf mineralische Bau- und Abbruchabfälle, Förderung des betrieblichen Ressourcenmanagements mittels steuerlicher Begünstigungen oder Förderprogrammen, Mehrwertsteuersenkung für ressourceneffiziente Produkte, Europäische Produktressourcensteuer und ein Pfandsystem auf Elektro- und Elektronikkleingeräte. Neben der Ausgestaltung und Einbettung in flankierende Instrumente wurden auch die Wirkungen der Instrumente analysiert.


8.3.2021, PUBLIKATION

Handlungsfelder zur Steigerung der Ressourceneffizienz

In diesem Forschungsbericht werden anhand einer umfassenden Literaturstudie 18 Handlungsfelder identifiziert, die Potenziale für eine Steigerung der Ressourceneffizienz bieten.
Die Analyse zeigt, dass vor allem zwei Hemmnisse für Ressourceneffizienz bestehen: (1) Die Möglichkeiten zur Externalisierung von Kosten bei ressourcenintensiven Produkten und damit verbunden fehlende Preissignale für ressourceneffiziente Alternativen und (2) Informationsdefizite entlang der Wertschöpfungsketten.


4.3.2021, PUBLIKATION

Wie die Akzeptanz umweltökonomischer Instrumente gesteigert werden kann

Umweltökonomische Instrumente können und sollten bei der Erreichung der klimapolitischen Ziele eine wichtige Rolle spielen. Im Vergleich zu anderen Instrumenten der Umweltpolitik zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie klare Anreize für umweltfreundliches Handeln setzen, ohne die Bevölkerung in ihren Handlungsspielräumen einzuschränken. Jedoch wird innerhalb dieses Analysepapiers deutlich, dass für eine erfolgreiche Einführung solcher Instrumente einige Faktoren zu beachten sind. 


25.2.2021, PUBLIKATION

CO2-Preis: Großzügige Ausnahmen für Unternehmen

In unserer Stellungnahme zum Verordnungsentwurf für Ausnahmen vom CO2-Preis kritisieren wir die großzügige Regelung. Klimaschutzanreize bleiben nur dann erhalten, wenn die Entlastung beim Strompreis angerechnet wird und Unternehmen im Gegenzug wirtschaftliche Klimaschutzmaßnahmen umsetzen müssen.


25.2.2021, PUBLIKATION

Zehn klimaschädliche Subventionen sozial gerecht abbauen – ein Zeitplan

Im zweiten Teil der Studienreihe zum Abbau der zehn klimaschädlichen Subventionen lenken wir den Blick auf die Verteilungswirkung des Subventionsabbau und legen einen konkreten Zeitplan vor. Dabei wird das Subventionsvolumen von aktuell rund 50 Mrd. Euro schrittweise bis 2030 auf 5 Mrd. Euro reduziert. In den meisten Fällen wirkt der Subventionsabbau progressiv. Besonders im Verkehrssektor können Reformen deutlich zu Verbesserungen der Sozialverträglichkeit beitragen.


20.1.2021, PUBLIKATION

Was nützt (D-)EITI? Die Transparenzinitiative über Rohstoffabbau in Deutschland auf dem Prüfstand

In den jährlich erscheinenden Transparenzberichten legen Unternehmen des Rohstoffsektors ihre Zahlungen (Steuern und andere Abgaben) an den Staat offen. Daneben werden weitere Informationen zum Rohstoffsektor zusammengetragen, um die Öffentlichkeit über die Struktur des Sektors und wesentliche Rahmenbedingungen aufzuklären. Der Policy Brief zeigt Verbesserungspotenziale auf, um die Initiative als globalen Standard zu stärken, einen Mehrwert gegenüber bestehenden Berichtspflichten zu schaffen und die rohstoffpolitischen Debatte in Deutschland zu befördern.


25.11.2020, PUBLIKATION

CO2-basierte Lkw-Maut für Klimaschutz im Güterverkehr

Eine wirksame CO2-Bepreisung ist auch für den Klimaschutz im Straßengüterverkehr unerlässlich. In unserem Policy-Brief betonen wir, dass die Lkw-Maut, die gemäß Klimaschutzplan durch eine CO2-Differenzierung ergänzt werden soll, dabei ein zentrales Instrument ist. Der vorliegende Revisionsvorschlag wird bereits mehrheitlich von Politik, Logistikbranche und Wissenschaft befürwortet, doch ausgerechnet das deutsche Verkehrsministerium bremst im Rat aktuell die eigenen Klimaschutzmaßnahmen aus.


11.11.2020, PUBLIKATION

Zehn klimaschädliche Subventionen im Fokus: Wie ein Subventionsabbau den Klimaschutz voranbringt und den Bundeshaushalt entlastet

Für zehn besonders klimaschädliche Subventionen haben wir in unserer neuen Studie ein Ranking zum Subventionsabbau mit dem höchsten Potenzial für Klimaschutz und finanzielle Einnahmen erstellt. Die Reformvorschläge zum Abbau der Subventionen haben ein Aufkommenspotenzial von jährlich 46 Mrd. Euro und können Emissionen in Höhe von fast 100 Mio. t CO2e pro Jahr einsparen. 


16.10.2020, PUBLIKATION

EU-Grenzausgleich für den CO2-Preis - Chancen für Klimaschutz und Wettbewerb

Im neuen Policy Brief (also available in English) wird dargestellt, wie ein EU-Grenzausgleich ausgestaltet werden kann, um zu einer klimawirksamen Bepreisung beizutragen. Er soll zivilgesellschaftlichen Akteuren ermöglichen, sich an der derzeitigen EU-Konsultation zu beteiligen. 


2.10.2020, PUBLIKATION

Wie kann der nationale CO2-Preis zum wirksamen Klimaschutzinstrument werden?

Der nationale Emissionshandel (nEHS) für Heiz- und Kraftstoffe weist einige Schwachstellen auf: das fehlende Cap, ein niedriger Preispfad und der Ausgleich von Mehrbelastungen über die Entfernungspauschale mindern seinen Nutzen. In diesem Policy Brief stellen wir dar, dass zu umfangreiche Ausnahmen für Unternehmen nun seine Wirksamkeit als Klimaschutzinstrument weiter zu begrenzen drohen.


21.9.2020, PUBLIKATION

Umdenken! Industrieausnahmen reformieren

In dieser Studie wird im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Reformvorschlag bestehender Industrieausnahmen vorgestellt, welcher eine Verschlankung und Harmonisierung der geltenden Ausnahmeregelungen für die EEG-Umlage, die Stromsteuer und bestimmte Netzumlagen vorsieht. Die durch die Reform freiwerdenden staatlichen Mittel könnten zudem für Klimaschutzanstrengungen der Industrie genutzt werden - gerade dort wo durch die Dekarbonisierung große Investitionsbedarfe entstehen.


17.9.2020, PUBLIKATION

Gesellschaftliche Kosten der Atomenergie in Deutschland

Bis Ende 2022 wird Deutschland aus der Atomenergie aussteigen. In dieser Studie wird eine Zwischenbilanz der gesellschaftlichen Kosten der Atomenergie in Deutschland gezogen. Bis zum Ausstieg wird die Atomenergie voraussichtlich von staatlichen Förderungen in Höhe von rund 287 Mrd. Euro (real) profitieren. Im Vergleich mit anderen Energieträgern ist die Stromerzeugung aus Atomenergie mit den höchsten gesamtgesellschaftlichen Kosten verbunden. Auch nach dem Atomausstieg werde vielfältige Kosten für die Erkundung eines Endlagers, die Unterstützung internationaler Organisationen, etc. anfallen.


17.9.2020, PUBLIKATION

Bewertung des Reformvorschlags zur Kfz-Steuer

In Klima- und Konjunkturpaket hatte die Bundesregierung eine Kfz-Steuerreform angekündigt. Im Auftrag der Grünen haben wir den Vorschlag einer Bewertung unterzogen und finden deutliche Schwächen.

Bereits zu Beginn des Jahres hatten wir mit Greenpeace einen eigenen Reformvorschlag entwickelt, der sich an Best-Practice-Beispielen in der EU orientiert und eine CO2-basierte Zulassungssteuer als Kernelement beinhaltet.


14.9.2020, PUBLIKATION

Klimaschutz im Verkehr: Reformbedarf der fiskalpolitischen Rahmenbedingungen und internationale Beispiele

Das Steuersystem im Verkehr bedarf aus Klimaschutzgründen einer Umgestaltung. Verbesserungsbedarf gibt es aber auch aus fiskalischer Sicht, denn durch Elektromobilität wird das Steueraufkommen deutlich zurückgehen. Zudem ist das System sozial nicht ausgewogen. Die Studie zeigt Optionen zur ökologischeren und sozialverträglicheren Ausgestaltung bestehender Instrumente im Verkehr auf.


19.8.2020, PUBLIKATION

Regionalflughäfen: Ökonomisch und klimapolitisch unverantwortliche Subventionen

Gemeinsam mit dem BUND hat das FÖS die Wirtschaftlichkeit, Konnektivität und Klimalast von 14 deutschen Regionalflughäfen für den Zeitraum 2014 bis 2019 untersucht. Die Studie zeigt, dass fast alle betrachteten Flughäfen negative Jahresergebnisse aufweisen und mit Subventionen ihre Gebühren und Flugpreise niedrig halten. Die Mehrzahl hatte schon vor der Coronakrise deutlich rückläufige Fluggastzahlen. Das deutsche Flughafensystem muss wirtschaftlicher und verkehrspolitisch effizienter werden und in Einklang mit unseren Klimavorgaben stehen.


17.8.2020, PUBLIKATION

Milliarden für Braunkohle – Vertrag muss nachgebessert werden

Im Kohleausstiegsgesetz wurden Entschädigungszahlungen für Braunkohleunternehmen in Höhe von 4,35 Mrd. Euro beschlossen. Details dazu werden in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag geregelt, welcher im Herbst unterzeichnet werden soll. In unserem Policy Brief zeigen wir, dass der Vertragsentwurf eindeutige Bemühungen zur Sicherung der Entschädigungszahlungen für die Finanzierung von Tagebaufolgekosten enthält – trotzdem reichen die komplizierten Regelungen nicht aus, um alle Schlupflöcher zu stopfen.


11.8.2020, PUBLIKATION

Nationaler CO2-Preis: Stellungnahme zu ersten Durchführungsverordnungen zum Brennstoffemissionshandelsgesetz

Unsere Stellungnahme macht deutlich: Die beiden Durchführungsverordnungen zeigen, dass der administrative Aufwand sowohl für Unternehmen als auch für den Bund beträchtlich sein wird. Mit Blick auf einbezogene Emissionen im Non-ETS-Bereich sollten die Ausnahmen auf das Notwendige beschränkt werden, um die Klimaschutzwirkung nicht zu verwässern.


27.7.2020, PUBLIKATION

Klimaschädliche Subventionen im Energiesektor

Mit über 17 Mrd. Euro subventioniert der Staat jedes Jahr fossile Energieträger allein im Energiesektor. Das ist das Ergebnis einer Studie für die Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Subventionen für Kohle, Öl und Gas konterkarieren die Anstrengungen Deutschlands für mehr Klimaschutz.


15.7.2020, NEWS

Energy Policy Tracker

Die G20-Staaten investieren Milliarden, um den Folgen der Corona-Krise entgegenzuwirken. Die Konjunkturprogramme werden die Weltwirtschaft in den kommenden Jahrzehnten prägen und sind daher entscheidend für den Klimaschutz. Der neue Energy Policy Tracker liefert wöchentlich aktualisierte Daten und Informationen zu den klima- und energiepolitischen Maßnahmen.

Die Organisationen hinter dem Tracker: IISD, IGES, OCI, ODI, SEI, Columbia University in New York City, FÖS, FARN, INESC, I4CE, ITAM, Legambiente, REN21 und TAI.


4.6.2020, PUBLIKATION

Der Neun-Punkte-Plan

Im Auftrag von Greenpeace haben wir gemeinsam mit DIW econ ein grünes Konjunkturprogramm erstellt und die Beschäftigungs- und Klimaschutzeffekte dieses Neun-Punkte-Plans berechnet. Die Studie wird heute im Rahmen einer Bundespressekonferenz vorgestellt.


25.5.2020, PUBLIKATION

Sozial-ökologisch ausgerichtete Konjunkturpolitik

Im Auftrag vom BMU haben wir gemeinsam mit DIW, ifso und IMK ein Konzept für ein sozial-ökologisches Konjunkturprogramm erstellt und heute im Rahmen einer Bundespressekonferenz vorgestellt.


23.4.2020, PUBLIKATION

Die Lücke schließen: Auswirkungen eines CO2-Preises von 180 Euro/t im Jahr 2020

Die Beschlüsse der Bundesregierung zur CO2-Bepreisung in den Sektoren Wärme und Verkehr werden von vielen wissenschaftlichen Akteuren und Umweltverbänden als nicht ausreichend zum Erreichen der Klimaziele angesehen.

Die Studie von FÖS und Energy Brainpool untersucht die Auswirkungen eines Reformvorschlags der Windland Energieerzeugungs GmbH, orientiert an den mit 180 Euro pro Tonne bezifferten, abgezinsten Klimaschadenskosten. Die Einnahmen sollen v.a. für eine Steuer- und Abgabensenkung verwendet werden. Abgeschätzt wird der Lenkungseffekt der CO2-Bepreisung, die zusätzlichen Einnahmen für den Staatshaushalt sowie die Preis- und Verteilungswirkungen auf private Haushalte.


23.3.2020, PUBLIKATION

Notwendige Wirtschaftshilfen für die Corona-Krise

Die Corona-Krise erschüttert unsere Gesellschaft und zwingt uns zu Soforthilfen und weitreichenden Konjunkturmaßnahmen historischen Ausmaßes. Im Auftrag von Greenpeace haben wir geschaut, wie notwendige Wirtschaftshilfen die Corona-Krise abfedern und die ökologische Transformation beschleunigen können.

The paper is also available in English: How the necessary economic support measures can cushion the corona crisis and accelerate the ecological transition.

Update 9.4.2020
Wir haben das Papier aktualisiert und eine angepasste Fassung für Greenpeace Österreich erstellt.


18.3.2020, VERANSTALTUNG

ABGESAGT!

Auf Grund der Corona-Präventionsmaßnahmen ist es uns leider nicht möglich die Jahreskonferenz "Let's talk about it: Erfolgreiche Kommunikation von marktwirtschaftlicher Umweltpolitik - Wie kann Kommunikation zur Akzeptanz von ökonomischen Instrumenten beitragen?" wie geplant am 02. April 2020 durchzuführen.

Wir werden die Veranstaltung auf den Herbst verschieben. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden selbstverständlich zurückerstattet.

Wir informieren Sie, sobald der neue Veranstaltungstermin feststeht. Zum Programm.


6.3.2020, PUBLIKATION

Reformvorschlag zur Kfz-Besteuerung

Das Klimapaket der Bundesregierung verfehlt seine Ziele deutlich. Für Greenpeace haben wir daher in einer Studie untersucht "Wie eine Zulassungssteuer Klimaschutz im Verkehr voranbringen kann". Unser Reformvorschlag orientiert sich dafür an Best-Practice-Beispielen in der EU und berücksichtigt klima-, finanz- und sozialpolitische Erwägungen. Kernelemente sind die Einführung einer CO2-basierten Zulassungssteuer als Lenkungsinstrument sowie eine Reform der Kfz-Steuer mit CO2 und Fahrzeuggewicht (statt Hubraum) als zentralen Komponenten einer nachhaltigen Finanzierung.


27.2.2020, VERANSTALTUNG

Adam-Smith-Preis des FÖS für Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Prof. Dr. Maja Göpel

Der Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik 2019 geht in diesem Jahr an die Generalsekretärin des WBGU, Prof. Dr. Maja Göpel. Das FÖS zeichnet damit sowohl ihr langjähriges persönliches Engagement für den ökologisch-sozialen Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft und ihre wissenschaftlichen Beiträge zur gesellschaftlichen Transformation zur Nachhaltigkeit und zur Frage, wie eine Ökonomie für das 21. Jahrhundert aussehen könne.

Maja Göpel folgt damit auf Achim Steiner, dem Leiter des UN-Entwicklungsprogramms. Einen Überblick zu allen Preisträger*innen des Adam-Smith-Preises, die Pressemitteilung des FÖS sowie die Laudatio von FÖS-Beirätin Prof. Dr. Angelika Zahrnt finden Sie online.


27.2.2020, VERANSTALTUNG

FÖS Jubiläumsdinner

Im Oktober 2019 wurde das FÖS ein Vierteljahrhundert alt. Heute feiern wir das Jubiläum mit vielen Menschen, die sich seit Jahrzehnten für das FÖS engagieren, sowie neuen und alten Partner*innen aus Politik, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Mit ihnen zusammen diskutieren wir, wie wir die gesellschaftliche Akzeptanz für den CO2-Preis und eine ambitionierte Klimapolitik steigern können.

Die Dokumentation der Diskussion finden Sie demnächst zum Download auf der Website.


5.2.2020, PUBLIKATION

Entschädigungen für Braunkohleunternehmen

Wofür die Betreiber von Braunkohlekraftwerken entschädigt werden sollen, wird weder im aktuellen Entwurf des Kohleausstiegsgesetz noch durch die Aussagen der Kraftwerksbetreiber klar. Das Papier zeigt, dass es bisher vor allem an Transparenz mangelt.


15.1.2020, PUBLIKATION

Tierwohl fördern, Klima schützen

Im Auftrag von Grennpeace hat das FÖS in einer Studie untersucht, wie eine Steuer auf Fleisch eine Wende in der Nutztierhaltung einleiten und Anreize für umweltschonenden Konsum liefern kann.


29.12.2019, PUBLIKATION

Elektroautos und Verbrenner im Kostenvergleich

Elektroautos sind bereits heute oft klimafreundlicher und mit dem erhöhten Umweltbonus etwas kostengünstiger als vergleichbare Verbrenner. Das Papier im Auftrag der Bundestagsfrakton B90/Die Grünen finden Sie online.


23.12.2019, PUBLIKATION

Diskussionspapier zur Offenlegung umweltbezogener Zahlungen bei D-EITI

Das gemeinsame Papier der ukrainischen Dixigroup und des FÖS zeigt Best-practice-Beispiele aus der nationalen EITI-Umsetzung auf. Im Beitrag der Dixigroup geht es darum, wie die EITI Umsetzung in Ländern sichergestellt werden kann, in denen die freiwillige Beteiligung der Stakeholdergruppen eine Herausforderung darstellt. Der Beitrag des FÖS diskutiert Möglichkeiten, die Anforderungen des EITI Standards 2019 zu umweltbezogener Berichterstattung in Deutschland zu implementieren und wie der Standard international weiterentwickelt werden sollte, um Klimarisiken zu berücksichtigen.


11.12.2019, PRESSE

Steuermaßnahmen im Ausschuss - letzte Chance für ein soziales und effektives Klimapaket

Der Vermittlungsausschuss berät derzeit über die steuerlichen Maßnahmen im Klimapaket. Im Rahmen eines parlamentarischen Frühstücks stellte das FÖS vor, wie das Klimapaket effektiver und sozial gerechter ausgestaltet werden sollte. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.


3.12.2019, PUBLIKATION

Subventionen im Flugverkehr und ihre Auswirkungen auf den Ticketpreis

Die von der Bundesregierung geplante Erhöhung der Luftverkehrsteuer ist weder ausreichend, um die externen Umweltkosten der jeweiligen Flüge zu internalisieren, noch wird sie ausreichend sein, um die Subventionen im Flugverkehr auszugleichen. Anhand von zwei Beispielflügen wird gezeigt wie sich die Ticketpreise der jeweiligen Flüge bei Einführung der Kerosinsteuer und der Internalisierung der externen Umweltkosten verändern würden. Die in der Sendung Report Mainz vorgestellten Ergebnisse finden sie hier.


28.11.2019, PUBLIKATION

Ist das Klimapaket noch zu retten?

Die im Klimapaket verabschiedeten Instrumente zur Reduzierung der Emissionen werden nicht ausreichen, um die nationalen Klimaziele zu erreichen. Einige der beschlossenen Instrumente setzen sogar Anreize für umweltschädliches Verhalten oder könnten die soziale Ungleichheit verstärken. Auch bei einigen der ökonomischen Instrumente des Klimapakets besteht Nachbesserungsbedarf. Das Papier finden Sie hier.


25.11.2019, VERANSTALTUNG

21th Global Conference on Environmental Taxation (GCET21)

Vom 23. bis 26. September 2020 wird in Calgary, Kanada, die GCET21 stattfinden. Hier geht es zur Veranstaltung.


19.11.2019, VERANSTALTUNG

20th Global Conference on Environmental Taxation (GCET20)

Zwischen dem 25. und 28. September fand in Limassol, Zypern, die GCET20 statt. Im Rahmen dieses globalen Forums fand ein Austausch zu Prinzipien und Praktiken der Umweltbesteuerung und anderer marktbasierter Instrumente für den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft statt. Programm und Präsentationen der Veranstaltung stehen online zur Verfügung.


8.11.2019, NEWS

25-jähriges Jubiläum des FÖS

Das FÖS feiert heute auf den Tag genau seinen 25. Geburtstag. Es hat seit Gründung bis heute einige politische Erfolge aufzuweisen, die den Umwelt- und Klimaschutz vorangetrieben haben. Newsletter und Pressemitteilung anlässlich des Jubiläums des FÖS finden Sie online.


6.11.2019, PUBLIKATION

Umsetzung einer wirtschaftsverträglichen CO2-Bepreisung in Deutschland für den ETS- und den Nicht-ETS-Bereich

Die Bundesregierung hat sich bei der CO2-Bepreisung für ein Mischmodell aus Emissionshandel und Festpreis entschieden, der zu niedrig beginnt und nur langsam ansteigt. Zudem wurde keine transparente Methode der Mittelrückerstattung eingeführt. Auch aus rechtlicher Perspektive wird das Modell kritisch gesehen. Insofern wird die Diskussion zum CO2-Preis weitergehen. Das FÖS hat gemeinsam mit Professor Uwe Leprich ein Gutachten im Auftrag der CumRatione gGmbH vorgelegt, das einen Beitrag zu dieser Diskussion leisten möchte. Es sieht einen unbürokratischen, wettbewerbsgerechten, sozial ausgewogenen und wirksamen CO2-Preis über eine Reform der Energiesteuer vor. Die Studie finden Sie hier.


6.11.2019, PUBLIKATION

Braunkohlekraftwerke im Minus: Drohende Kosten für Staat und Steuerzahler

Deutsche Braunkohlekraftwerke schreiben immer häufiger rote Zahlen. Dies gefährdet die Finanzierung der Folgekosten, weil die geltenden Regelungen nicht vor Insolvenz schützen. Nur Sicherheitsleistungen und Konzernhaftung könnten sicherstellen, dass die Milliardenkosten für die Rekultivierung nicht an Brandenburg und Sachsen hängenbleiben. Das Hintergrundpapier und die Pressemitteilung finden Sie online.


31.10.2019, PUBLIKATION

Die Finanzierung Deutschlands über Steuern auf Arbeit, Kapital und Umweltverschmutzung

Unsere Steuerstruktur ist - auch mit dem Klimapaket vom September 2019 - nicht zukunftsfähig. Ihr fehlt es nach wie vor an positiver Lenkungswirkung. Arbeit wird stark besteuert, was die Schaffung von Arbeitsplätzen bestraft. Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch hingegen bleiben gering belastet oder werden überhaupt nicht besteuert. Das Verhältnis müsste umgekehrt sein - das Klimapaket ändert daran nichts. Das Hintergrundpapier und unsere Pressemitteilung finden Sie online.

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