Das FÖS
Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft ist Think Tank und Umweltorganisation, Expert*innennetzwerk und Politikberatung für eine nachhaltige Wirtschaftsordnung. Es ist Forum im antiken Sinne – ein Platz für politische und ökonomische Debatten, von dem positive Impulse für das Gemeinwesen ausgehen.
Aktuelles

Neue Klimaziele: Darum kommt der Kohleausstieg früher
9.12.2021
Spätestens bis 2038 wollte Deutschland laut dem Kohleausstiegsgesetz aus der Kohleverstromung aussteigen. Unser neues Papier im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass ein früherer Ausstieg durch das neue EU-Klimaziel sowie die Novellierung des deutschen Klimaschutzgesetzes nun realistisch ist. Höhere CO2-Preise im Europäischen Emissionshandel können dazu führen, dass bereits 2030 kein oder nur noch sehr wenig Kohlestrom in Deutschland produziert wird. Begleitend zum früheren Ausstieg müssen die Strukturhilfen für die Kohleregionen angepasst werden.

Der blinde Fleck der Finanzpolitik: Auswirkungen umweltschädlicher Subventionen in Deutschland auf den Globalen Süden
4.12.2021
Dem deutschen Bekenntnis zu den Sustainable Development Goals (SDGs) und dem Übereinkommen von Paris wirken zahlreiche umweltschädliche Subventionen entgegen. Ihre Wirkungsketten erstrecken sich bis in den Globalen Süden. Unsere Studie zeigt, dass der Umbau der deutschen Subventionslandschaft auch aus globaler Sicht dringend notwendig ist. Er wäre ein wichtiger Schritt, um den eigenen Selbstverpflichtungen gerecht zu werden und die global ungleich verteilten Lasten umweltschädlicher Subventionen zu reduzieren.

Abbau klimaschädlicher Subventionen – Eine Maßnahme, die Wirtschaft, Gesellschaft und Sozialverbände vereint?
23.11.2021, 9:00 Uhr
Carolin Schenuit (FÖS) diskutiert mit Linus Steinmetz (Fridays for Future), Dr. Katharina Reuter (BNW), Astrid Schaffert (Caritas) und Dr. Wolfgang Gründinger (Enpal) darüber wie der Abbau klimaschädlicher Subventionen in Deutschland gelingen kann.
Die Veranstaltung auch im Nachhinein auf Youtube verfügbar.

Faire Erzeuger*innenpreise
16.11.2021
Erzeuger*innenpreise für viele Agrar- und gartenbauliche Produkte liegen unterhalb der Produktionskosten. So leben derzeit viele Landwirt*innen und Gärtner*innen von den Direktzahlungen aus den GAP-Subventionen statt von den Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Waren. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Im Rahmen dieser Studie werden Instrumente vorgestellt, die dazu beitragen sollen, faire Erzeuger*innenpreise zu erzielen.

#KickoutKohle
Wir begleiten die Kampagne #KickoutKohle von Green Planet Energy mit verschiedenen Factsheets zum Kohleausstieg in Deutschland. In der Reihe sind bisher folgende Factsheets erschienen:
Factsheet vom 10.9.2021:
"Deutschland ist mit seinem langsamen Kohleausstieg Schlusslicht in Europa"
Factsheet vom 15.9.2021:
"Kraftwerk Lippendorf: Künftige Emissionen & Umweltkosten"
Factsheet vom 17.9.2021:
Factsheet vom 24.9.2021:
"Ein Kohleausstieg bis 2030 spart uns bis zu 1.450 Megatonnen CO2 und 370 Milliarden Euro"
Factsheet vom 29.9.2021:
"Deutschlands Ausgaben für den Kohleausstieg im europäischen Vergleich"
Factsheet vom 8.10.2021:
"Kohle schadet nicht nur dem Klima, sondern auch unserer Gesundheit"
Factsheet vom 12.10.2021:
"Atomenergie ist nicht die Lösung"
Factsheet vom 29.10.2021:

#Ernährungsarmut
Ernährungsarmut ist ein in Deutschland kaum beachtetes Problem. Doch Millionen Menschen fehlen die finanziellen Mittel oder die Fähigkeiten täglich ausreichend gesunde und ausgewogene Lebensmittel auf den Tisch zu bringen. Die gesundheitlichen und sozialen Folgen können gravierend sein. Unsere Reihe #Ernährungsarmut macht auf das Problem aufmerksam.
Policy Brief vom 30.11.2021: "Ernährungsarmut: In Deutschland (k)ein Thema?"
Policy Brief vom 06.12.2021: "Ernährungsarmut in Zahlen: Betroffenheit von Sozialleistungsempfänger*innen und Geringverdienenden"
Policy Brief vom 14.12.2021: "Ernährungsarmut bekämpfen: Mehrwertsteuerbegünstigung auf tierische Lebensmittel abschaffen"

Koalition benennt die großen Baustellen beim Klimaschutz – Jetzt muss sie den Stein ins Rollen bringen
25.11.2021
In unserer aktuellen Pressemitteilung geben wir eine Einschätzung zum Koalitionsvertrag. Dieser macht neugierig auf die nächsten vier Jahre Ampel, denn er enthält viele gute Ansätze für die sozial-ökologische Transformation Deutschlands. Entscheidend sind aber die konkreten Instrumente und Maßnahmen, die die neue Regierung tatsächlich auf den Weg bringt.

Unternehmensappell zum Abbau klimaschädlicher Subventionen
2.11.2021
Gemeinsam mit dem Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) wollen wir mit einem Unternehmensappell ein starkes Signal an die neue deutsche Bundesregierung schicken. Wir bitten Sie als Unternehmer:in daher: Unterschreiben Sie unseren Express-Aufruf und leiten Sie ihn weiter. Wir brauchen einen konkreten Abbauplan für marktverzerrende und klimaschädliche Subventionen. Denn Klimaschutzpolitik ist Standortpolitik!

Jahreskonferenz und Adam-Smith-Preis 2021
7.10.2021, 10:00 - 16:45 Uhr
Unsere heutige Konferenz "Wie finanzieren wir eine Verkehrswende für alle?" und die anschließende Verleihung unseres Adam-Smith-Preises 2021 an Mariana Mazzucato können Sie ab 10 Uhr im Livestream verfolgen.
Das Programm zur Veranstaltung finden Sie ebenfalls online.

#SozialerKlimaschutz
Das Thema #SozialerKlimaschutz begleitet uns durch den September. Wöchentlich veröffentlichen wir hierzu einen neuen Policy Brief:
Policy Brief vom 6.9.2021:
"Folgekosten der Klimakrise: Warum sie die gesellschaftliche Ungleichheit verstärken"
Policy Brief vom 10.9.2021:
"CO2-Preis: Lenkungswirkung steigern, Sozialverträglichkeit sichern"
Policy Brief vom 13.9.2021:
"Verwendung der Einnahmen aus dem CO2-Preis: Wie gelingt eine faire Verteilung?"
Policy Brief vom 20.9.2021:
"CO2-Preis bei Vermietung: Kosten und Handlungsanreize sinnvoll aufteilen"

FÖS-Beitrag zu öffentlichen Finanzen und der ökologischen Transformation
7.12.2021
Das aktuelle Jahrbuch für öffentlche Finanzen ist erschienen mit einem Beitrag des FÖS zur Frage, welche Herausforderungen aus der ökologischen Transformation für die Finanzpolitik erwachsen. Wir zeigen darin, wo heute Inkonsistenzen bestehen, wie diese abgebaut und so neue Handlungsspielräume geschaffen werden um unterschiedliche politische Ziele besser miteinander zu verbinden.

Reform der EU-Energiesteuerrichtlinie: Nachbesserungen nötig
29.11.2021
In unserer Stellungnahme bewerten wir den Vorschlag der EU-Kommission vom 14.07.2021 zur Reform der EU-Energiesteuerrichtlinie. Wir sehen viele positive Ansätze, aber Nachbesserungsbedarf in folgenden Bereichen: Mindestsätze stärker anheben, Subventionen für Flugverkehr schneller abbauen, Konsistentes Finanzierungskonzept im Verkehrssektor erfordert weitere Reformen, Fossiles Gas bekommt eine zu lange Übergangsphase, Preissignal bei Unternehmen stärken.

Mobilität in die Zukunft steuern: Gerecht, individuell und nachhaltig
22.11.2021
Der Projektbericht zeigt ein Reformkonzept auf, um Mobilität neu zu „steuern“. Ziel dabei ist, durch Umgestaltung der Steuern und Abgaben einen elementaren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten, die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern, mehr Gerechtigkeit und Sozialverträglichkeit herzustellen, und individuelle Mobilität zu ermöglichen, ohne der Umwelt zu schaden.

Einführung einer Methanabgabe
4.10.2021
Unsere neue Studie im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zeigt auf, dass die Einführung einer Methanabgabe klimaschädliche Emissionen kostengünstig reduzieren kann. Die Abgabe kann Anreize zur Methanreduktion sowohl innerhalb der EU setzen als auch in Ländern, die Erdgas in die EU exportieren. Letzteres ist besonders wichtig, da 85 Prozent des EU-Erdgasverbrauchs durch Importe gedeckt werden.

Verteilungswirkungen eines fortschreitenden Klimawandels
6.9.2021
Die derzeitig implementierten Klimaschutzmaßnahmen reichen nicht aus, um das 1,5°C-Ziel zu erreichen. Adaptionsmaßnahmen würden Verteilungswirkungen erzeugen, die gerade vulnerable Gruppen stark belasten. Im Rahmen dieser Studie werden daher die Folgen des Klimawandels in den Bedürfnisfeldern Wohnen, Ernährung und Landwirtschaft, Verkehr und Mobilität sowie Gesundheit untersucht.

Sozialverträgliche Kompensation der CO2-Bepreisung im Verkehr
1.9.2021
Die aktuellen Kompensationsmaßnahmen für den Emissionshandel im Verkehr werden zukünftig bei steigendem CO2-Preis nicht ausreichen. Für eine sozialverträgliche Ausgestaltung ist ein umfangreicherer Policy Mix mit zusätzlichen Maßnahmen notwendig. Gemeinsam mit der FEST e.V. haben wir für den VZBV e.V. Reformvorschläge und Alternativen im Rahmen einer Studie evaluiert.
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