Ökologisch-Soziale Verkehrswende – Impulse für eine gerechte Transformation während und nach der Krise

Verbändeförderprojekt gefördert durch BMU/UBA

Hintergrund

Für das Erreichen der Klimaziele im Verkehrssektor sind enorme Anstrengungen nötig. Die Transformation wird mit erheblichen Auswirkungen auf die Bezahl- und Verfügbarkeit von Mobilität einhergehen. Auch die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur wirft Verteilungsfragen auf, die beantwortet werden müssen. Die Zukunft der Mobilität ist nachhaltig, für alle verfügbar und wird dabei gerecht finanziert.

Mit CO2-Bepreisung und Co. hat der Staat bereits begonnen, das reformbedürftige System an die neuen Herausforderungen und technologischen Entwicklungen anzupassen. Weitere Maßnahmen werden folgen müssen. Weil Steuern, Subventionen, Investitionen etc. bestimmte Bevölkerungsgruppen unterschiedlich treffen, oft in Abhängigkeit zum Einkommen, bietet sich die Chance, die Reformen für mehr Gerechtigkeit im Verkehr zu nutzen. Klimaschädliche Priviliegen können abgebaut und die Mobilität einkommensschwacher Menschen zielgenauer gefördert werden.

Ziele und Inhalte

Ziel des Projekts ist es, Impulse für eine ökologische und soziale Verkehrswende zu setzen. Im Austausch mit Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft sollen klimapolitisch notwendige Maßnahmen wie CO2-Bepreisung und Subventionsabbu diskutiert und deren soziale Ausgestaltung und Begleitung sichergestellt werden. Zu diesem Zweck werden Hintergrund-, Themen- und Positionspapiere erstellt und Konferenzen und Workshops ausgerichtet.


ANSPRECHPARTNER
Matthias Runkel

KONTAKT

Projektdaten

Laufzeit: 03/21 - 02/23

Förderhinweis: Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.