Ökologische Finanzreform

Mit einer Ökologischen Finanzreform nutzen wir die Steuer- und Abgabenpolitik zum Umsteuern auf eine zukunftsfähige und gerechte Wirtschaft und Gesellschaft — indem wir Subventionen abbauen, die Umwelt und Gesellschaft Schaden zufügen, indem wir unser Steuersystem auf eine breitere Basis stellen sowie Ressourcenverbrauch und Klimabelastung teurer werden lassen. Das zusätzliche Aufkommen sollte nachhaltig für Zukunftsinvestitionen und soziale Gerechtigkeit verwendet werden.


ANSPRECHPARTNERIN
Swantje Fiedler

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Titel

Energiepreisentlastungen für die Eisen- und Stahlindustrie

Publikationsart Studie
Abstract

Das vorliegende Kurzgutachten analysiert die wesentlichen Ausnahmeregelungen für die deutsche Stahlindustrie, die für die Abgaben und Umlagen im Strompreis und den Ausstoß von Treibhausgasen gelten. Zusammengenommen ergibt sich für die 428 Stahlunternehmen ein geschätztes Entlastungsvolumen in den Jahren 2014/15 von rund 1,9 bis 2,1 Mrd. EUR pro Jahr. Den größten Anteil haben mit ca. 717 bis 805 Mio. EUR die Ausnahmen von der EEG-Umlage. Die Stromsteuervergünstigungen machen rund ein Viertel des Entlastungsvolumens aus (489 Mio. EUR). Der Rest entfällt auf die kostenlose Zertifikatezuteilung im Europäischen Emissionshandel und die Strompreiskompensation (rund 255 bis 342 Mio. EUR) und die Netzentgeltentlastungen inklusive Konzessionsabgabenbefreiung (429 bis 488 Mio. EUR).

Autor*innen
Publikationsdatum 2016
Datei 2016-07-FOES-Kurzanalyse-Industrieausnahmen-Eisen-und-Stahlindustrie.pdf

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