Ökologische Finanzreform

Mit einer Ökologischen Finanzreform nutzen wir die Steuer- und Abgabenpolitik zum Umsteuern auf eine zukunftsfähige und gerechte Wirtschaft und Gesellschaft — indem wir Subventionen abbauen, die Umwelt und Gesellschaft Schaden zufügen, indem wir unser Steuersystem auf eine breitere Basis stellen sowie Ressourcenverbrauch und Klimabelastung teurer werden lassen. Das zusätzliche Aufkommen sollte nachhaltig für Zukunftsinvestitionen und soziale Gerechtigkeit verwendet werden.


ANSPRECHPARTNERIN
Swantje Fiedler

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Titel

Postwachstumsgesellschaft konkret - Politische Ansätze zur Überwindung von Wachstumszwängen

Publikationsart Studie
Abstract

In diesem aktuellen FÖS-Diskussionspapier werden politische Ansatzpunkte zur Überwindung von Wachstumszwängen aufgezeigt. Durch staatliche Rahmensetzung muss die soziale Marktwirtschaft zu einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft weiter entwickelt werden, die nicht mehr in erster Linie auf quantitatives Wirtschaftswachstum, sondern auf tatsächlichen Wohlstand und Lebensqualität ausgerichtet ist. Im Zentrum müssen dabei Maßnahmen stehen, die sicherstellen, dass die ökologischen Grenzen des Planeten gewahrt werden. Solange die Frage, ob dann weiteres Wachstum dank Effizienzgewinnen möglich ist nicht endgültig beantwortet werden kann, gebietet alleine das Vorsorgeprinzip, sich Gedanken über eine Wirtschaft zu machen, die nicht mehr wachsen muss, um Wohlstand für alle zu erzeugen.

Autor*innen
Themen
Publikationsdatum 2013
Datei 2013_07_Potswachstumsgesellschaft_konkret.pdf

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