
| Titel | Understanding the Climate Debt of Extreme Wealth |
| Publikationsart | Studie |
| Abstract | Extreme Vermögen und die Klimakrise sind eng miteinander verknüpft. Diese Studie untersucht erstmals systematisch die sogenannte „Klimaschuld“ extremer Vermögen und berücksichtigt dabei nicht nur Emissionen aus Konsum, sondern auch Emissionen, die über Kapitalanlagen und Unternehmensbeteiligungen verursacht werden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Klimaverantwortung deutlich stärker an der Spitze der Vermögensverteilung konzentriert, als bisherige Analysen vermuten ließen. Während das reichste 1 % der Weltbevölkerung rund 41 % der eigentumsbasierten Emissionen verursacht, belief sich die Klimaschuld des reichsten 0,01 % im Jahr 2022 auf rund 992 Milliarden US-Dollar. Eigentumsbasierte Emissionen sind damit deutlich stärker konzentriert als konsumbezogene Emissionen und machen eine bislang wenig beachtete Dimension der Klimaverantwortung sichtbar. Die Studie verdeutlicht, dass Klimapolitik, Klimafinanzierung und Verteilungsfragen stärker zusammengedacht werden müssen. Während sich Vermögen und Emissionsverantwortung auf wenige Personen und Länder konzentrieren, entstehen die größten Klimarisiken und Finanzierungsbedarfe häufig anderswo. Für eine gerechte Finanzierung von Klimaschutz, Anpassung und Klimaschäden rückt damit die Frage in den Fokus, welchen Beitrag besonders vermögende und emissionsintensive Akteure leisten sollten. |
| Autor*innen | |
| Auftraggeber*innen | Greenpeace Africa |
| Institution | FOES e. V. |
| Tags | Klima, Klimagerechtigkeit, Klimaschuld, Nachhaltige Finanzen |
| Themen | |
| Publikationsdatum | 2026 |
| Datei | 2026-06_FOES_GPA_climatedebt_report.pdf |
Zurück zur Liste