Wie finanzieren wir eine Verkehrswende für alle?

Die Herausforderungen der Verkehrswende und Wege nach vorn

Auftaktkonferenz und Adam-Smith-Preis | Do., 7. Oktober 2021 | 9:30 - 16:30 Uhr

Das aktuelle System zur Finanzierung und Besteuerung des Verkehrs stammt aus dem „fossilen Zeitalter“. Es verliert mit technologischem Fortschritt und zunehmender Elektrifizierung, verändertem Mobilitätsverhalten und weiterer Digitalisierung seine finanzielle Tragfähigkeit und hat zu wenig Lenkungswirkung für die Erreichung der Klimaziele. Für die Mobilität der Zukunft muss es neu und sozialverträglich gestaltet werden, um eine schnelle Wende zu ermöglichen.

Wie das funktionieren kann, wo die großen Herausforderungen liegen und welche Maßnahmen am besten wirken würden, wollen wir mit Ihnen und Vertreter*innen aus Verbänden, Wissenschaft und Politik diskutieren. Wir freuen uns auf den Austausch unter anderem mit Kerstin Haarmann (Verkehrsclub Deutschland), Prof. Dr. Stephan Rammler (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung), Philippa Sigl-Glöckner (Dezernat Zukunft) und Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal).

Im Anschluss an die Konferenz verleihen wir den Adam-Smith-Preis, mit dem das FÖS Menschen auszeichnet, die sich für eine marktwirtschaftliche Umweltpolitik einsetzen, die Ökonomie und Ökologie vereint. Preisträgerin des Jahres 2021 ist Prof. Dr. Mariana Mazzucato, die wir für Ihre Beiträge zur Werttheorie und der Rolle des Staates in der Wachstums- und Innovationspolitik, insbesondere mit Blick auf die Klimakrise und den nötigen grünen Strukturwandel, auszeichnen.

Das vollständige Programm zur Veranstaltung finden Sie online.

Die Veranstaltung ist der Auftakt unseres Projekts Ökologisch-Soziale Verkehrswende – Impulse für eine gerechte Transformation, das vom Umweltbundesamt gefördert wird. Im Fokus des Projekts stehen die sozialen Fragen der Verkehrswende und wie diese mit den Finanzinstrumenten der Verkehrs- und Klimapolitik adressiert werden können.

 

Anmeldung

Hinweis

Die Teilnahme ist sowohl online als auch in Präsenz vor Ort möglich. Um die geltenden Hygienevorschriften und Abstandsregeln einzuhalten, ist die Anzahl der Teilnehmenden vor Ort auf 50 Personen begrenzt und der Zugang gemäß der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beschränkt. Ein Impfnachweis, ein Nachweis der Genesung oder ein negatives Testergebnis (nicht älter als 24 Stunden) sind erforderlich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an veranstaltungen@foes.de.