Ökologische Finanzreform

Mit einer Ökologischen Finanzreform nutzen wir die Steuer- und Abgabenpolitik zum Umsteuern auf eine zukunftsfähige und gerechte Wirtschaft und Gesellschaft — indem wir Subventionen abbauen, die Umwelt und Gesellschaft Schaden zufügen, indem wir unser Steuersystem auf eine breitere Basis stellen sowie Ressourcenverbrauch und Klimabelastung teurer werden lassen. Das zusätzliche Aufkommen sollte nachhaltig für Zukunftsinvestitionen und soziale Gerechtigkeit verwendet werden.


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Holger Bär

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Titel

Pirmasens – Finanzen auf sichere Beine stellen

Publikationsart Studie
Abstract

Die Fallstudie untersucht am Beispiel von Pirmasens, wie sich die strukturelle Unterfinanzierung von Kommunen konkret auswirkt. Jahrzehntelanger Bevölkerungsrückgang, hohe Arbeitslosigkeit und geringe Steuereinnahmen treffen auf stetig wachsende Pflichtaufgaben und einen hohen Investitionsbedarf. Besonders bei Schulen und Kitas, Straßen und öffentlichem Nahverkehr sowie bei klimafreundlicher Mobilität und Klimaanpassung fehlen der Stadt finanzielle Spielräume.

Diese Studie im Auftrag von Greenpeace zeigt, wie eine Vermögensteuer für Hochvermögende zusätzliche finanzielle Spielräume für Pirmasens schaffen könnte. Nach dem von Greenpeace vorgeschlagenen Modell könnte die Stadt rechnerisch jährlich rund 14,7 Millionen Euro zusätzlich erhalten – fast drei Viertel des für 2026 prognostizierten Haushaltsdefizits. Damit könnten dringend benötigte Schul- und Kitasanierungen schneller umgesetzt, nachhaltige Mobilitätsangebote ausgebaut sowie Investitionen in Hitze- und Extremwetterschutz finanziert werden.

Autor*innen
Auftraggeber*innen Greenpeace
Institution Greenpeace
Tags Kommunalfinanzen, Vermögenssteuer, Finanzausgleich
Themen
Publikationsdatum 2026
Datei 2026-08_FOES-GPD_Fallstudie_Pirmasens_Kommunale_Finanznot.pdf.pdf

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