Ökologische Finanzreform

Mit einer Ökologischen Finanzreform nutzen wir die Steuer- und Abgabenpolitik zum Umsteuern auf eine zukunftsfähige und gerechte Wirtschaft und Gesellschaft — indem wir Subventionen abbauen, die Umwelt und Gesellschaft Schaden zufügen, indem wir unser Steuersystem auf eine breitere Basis stellen sowie Ressourcenverbrauch und Klimabelastung teurer werden lassen. Das zusätzliche Aufkommen sollte nachhaltig für Zukunftsinvestitionen und soziale Gerechtigkeit verwendet werden.


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Holger Bär

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Titel

Neues Verständnis von Wohlfahrt - Ansätze zur Verknüpfung der wirtschaftlichen Berichterstattung mit Leistungen der Natur

Publikationsart Studie
Abstract

Der Verbrauch von Naturkapital in Wirtschaft und Gesellschaft spiegelt sich in Produktions- und Konsumweisen sowie in unserer Definition von Wohlfahrt wider. Für eine sozial-ökologische Transformation ist daher ein umfassenderes Verständnis und eine ganzheitliche Berichterstattung nötig, die den gesamtgesellschaftlichen Wert der Natur berücksichtigt. Ein innovativer Ansatz für Deutschland verknüpft Wirtschaftswachstum mit den ökologischen Leistungen der Natur und fördert so biodiversitätsfreundliches Wachstum. Praktische Umsetzungen sind etwa der Ausbau der Ökosystemgesamtrechnung als Teil der umweltökonomischen Gesamtrechnung und die Einbeziehung von Naturkapital in wirtschaftliche Entscheidungen. Der Beitrag beleuchtet bestehende Ansätze, die Biodiversität als wertvolle Ressource anerkennen, und zeigt anhand erster Forschungsergebnisse, wie eine integrative Sicht auf Wohlfahrt die Informationsgrundlagen für eine sozial-ökologische Transformation stärken kann.

Autor*innen
Institution Natur und Landschaft
Tags Naturkapital, Biodiversität, Transformation
Projekte
Publikationsdatum 2025
Externe Datei Externe Publikation

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