Ökologische Finanzreform
Mit einer Ökologischen Finanzreform nutzen wir die Steuer- und Abgabenpolitik zum Umsteuern auf eine zukunftsfähige und gerechte Wirtschaft und Gesellschaft — indem wir Subventionen abbauen, die Umwelt und Gesellschaft Schaden zufügen, indem wir unser Steuersystem auf eine breitere Basis stellen sowie Ressourcenverbrauch und Klimabelastung teurer werden lassen. Das zusätzliche Aufkommen sollte nachhaltig für Zukunftsinvestitionen und soziale Gerechtigkeit verwendet werden.

ANSPRECHPARTNER
Holger Bär
| Titel | Die Auswirkungen des Herkunftsnachweissystems – Transformationsbeitrag oder systematisches Greenwashing? |
| Publikationsart | Policy Brief |
| Abstract | Herkunftsnachweise (HKN) sollen Transparenz im Strommarkt schaffen und Verbraucher*innen eine informierte Wahl für erneuerbare Energien ermöglichen. Dieses Impulspapier analysiert die Funktionsweise des europäischen HKN-Systems und zeigen auf, wo es heute steht – und wie es weiterentwickelt werden kann. Während HKN eine wichtige Rolle bei der Kennzeichnung von Grünstrom spielen, bestehen strukturelle Herausforderungen. Zeitliche und räumliche Entkopplung, uneinheitliche Regeln sowie begrenzte Anreize für den Ausbau neuer Anlagen schmälern derzeit den Beitrag des Systems zur Energiewende. Eine stärkere zeitliche und geografische Kopplung, mehr Transparenz sowie eine EU-weite Harmonisierung der Vorgaben können die Weiterentwicklung des HKN-Systems – hin zu mehr Glaubwürdigkeit, Effizienz und Wirkung im Sinne der Energiewende vorantreiben. Orientierung bieten bestehende Regelungen zur Produktion von grünem Wasserstoff, die bereits heute strengere Kriterien vorsehen. |
| Autor*innen | |
| Auftraggeber*innen | Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft |
| Institution | FOES e.V. |
| Tags | Grünstrom, Energiewende, Herkunftsnachweise |
| Themen | |
| Publikationsdatum | 2025 |
| Datei | 2025-07_FOES_ASM_HKN_Impulspapier_Herkunftsnachweise_Analyse_Greenwashing_oder_Transformation.pdf |
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