| Titel | München – Finanzen auf sichere Beine stellen |
| Publikationsart | Studie |
| Abstract | Die Fallstudie untersucht am Beispiel von München, wie sich die zunehmende finanzielle Belastung selbst steuerstarker Kommunen konkret auswirkt. Schwankende Steuereinnahmen, steigende Pflichtausgaben und wachsende Investitionsbedarfe führen zu Einsparungen und Verschiebungen – unter anderem bei Schulen und Kitas, dem öffentlichen Nahverkehr, dem bezahlbaren Wohnraum sowie bei Klimaschutz und Klimaanpassung. Gleichzeitig konzentrieren sich in München erhebliche private Vermögen: Rund 69.800 Millionär:innen leben in der Stadt, darunter 87 Personen mit einem Vermögen von mehr als 100 Millionen US-Dollar. Diese Studie im Auftrag von Greenpeace zeigt, welche zusätzlichen finanziellen Spielräume eine stärkere Besteuerung sehr hoher Vermögen für München schaffen könnte. Nach dem von Greenpeace vorgeschlagenen Modell einer ökologischen Milliardärssteuer könnte die Stadt rechnerisch rund 240,7 Millionen Euro jährlich zusätzlich erhalten – etwa 40 Prozent des für 2026 erwarteten Jahresfehlbetrags von 598 Millionen Euro. Damit könnten unter anderem Investitionen in Schulen und Kitas abgesichert, das Förderprogramm für klimaneutrale Gebäude ausgeweitet, zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum gefördert und der öffentliche Nahverkehr finanziell gestärkt werden. |
| Autor*innen | |
| Auftraggeber*innen | Greenpeace |
| Institution | FOES |
| Tags | Kommunalfinanzen, Vermögenssteuer, Finanzausgleich |
| Themen | |
| Publikationsdatum | 2026 |
| Datei | 2026-09_FOES-GPD_Fallstudie_Muenchen_Kommunale_Finanznot.pdf |
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