Titel

Klima-Subventionsbericht 2026: Quantifizierung, Wirkung und Reform klimaschädlicher Subventionen in Deutschland

Publikationsart Studie
Abstract

In Deutschland bestehen weiterhin erhebliche klimaschädliche Subventionen. Für 2024 identifiziert die Studie 45 Subventionstatbestände mit einem Gesamtvolumen von 66,2 Mrd. Euro. Davon entfallen 31,3 Mrd. Euro auf den Verkehr, 26,4 Mrd. Euro auf den Energiesektor und 8,5 Mrd. Euro auf die Land- und Forstwirtschaft.

Gegenüber 2018 ist das nominale Volumen um 3,9 Mrd. Euro gestiegen. Bereinigt um die Inflation ist es hingegen gesunken, was jedoch keinen subventionspolitischen Fortschritt darstellt. Gleichzeitig wurden einzelne Vergünstigungen abgeschafft, während andere ausgeweitet oder neu eingeführt wurden. Besonders relevant sind etwa die steuerliche Begünstigung von Diesel, Vergünstigungen im Luftverkehr, die Entfernungspauschale, Dienstwagenprivilegien sowie verschiedene Vergünstigungen im Energie- und Agrarsektor.

Die Studie sieht daher erheblichen Reformbedarf. Klimaschädliche Subventionen sollten transparent erfasst und regelmäßig evaluiert werden. Einige Maßnahmen sollten abgeschafft, andere so reformiert werden, dass klimaschädliche Anreize reduziert und die ursprünglich verfolgten Ziele zielgenauer und sozial gerechter erreicht werden.

Autor*innen
Auftraggeber*innen Bertelsmann Stiftung
Institution FOES
Tags umweltschädliche Subventionen, Haushalt
Themen
Projekte
Publikationsdatum 2026
Datei 2026-09_FOES_BST_Klima-Subventionsbericht_2026.pdf

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