Aktuelles

Atomrückstellungen immer intransparenter: FÖS-Analyse der Geschäftsberichte 2014
Berlin, 09. April 2015
Die Energiekonzerne haben ihre Rückstellungen für die Folgekosten der Atomenergie auf rund 38 Mrd. EUR erhöht. Analysen zu Niveau oder Verwendungszweck werden immer schwieriger, weil die Zuordnung zu einzelnen Kraftwerken intransparenter wird. Die Kurzanalyse und eine Pressemitteilung des BUND sind online verfügbar.

FÖS-Analyse zu Gabriels Klimabeitrag: „Sanfter kann man den Strukturwandel nicht einleiten“
Berlin, 27. März 2015
Der geplante Klimabeitrag für alte, klimaschädliche Kraftwerke ist ökonomisch vernünftig und ökologisch notwendig, wie ein Hintergrundpapier des FÖS zeigt. Die Reform ist das sanftest mögliche Instrument, um die Klimaziele im Stromsektor bis 2020 noch zu erreichen. Das Hintergrundpapier sowie eine Pressemitteilung sind online verfügbar.

Veranstaltungshinweis: FÖS-Jahrestagung "Königsweg Energieeffizienz:
Energieverbrauch und -kosten senken"
Loccum, 08.-10. Mai 2015
Die diesjährige FÖS-Jahrestagung wird vom 08. bis 10. Mai im niedersächsischen Loccum (Evangelische Akademie) bei Hannover stattfinden und sich um das Thema „Energieeffizienz“ drehen. Eine Steigerung der Energieeffizienz gilt als zentrales Element der Energiewende. Auf der Jahrestagung soll erörtert werden, wie effektiv existierende Fördermaßnahmen und Instrumente, gemessen an ihrer praxistauglichen Umsetzung, sind. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind online verfügbar.

100 Tage Energieeffizienzplan: Verbände fordern Vorfahrt für Energieeffizienz
Berlin, 12. März 2015
Bereits 100 Tage nach dem Kabinettsbeschluss zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ist mit der Steuerförderung ein zentrales Vorhaben blockiert, andere kommen nur langsam voran. Den Verbänden des Bündnisses “Effizienzwende” bereitet dies erhebliche Sorgen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

Zuviel Kohle am Netz - Fehlinvestitionen in Kohlekraft sind mitverantwortlich für die Verluste von E.ON und RWE
Berlin, 09. März 2015
Obwohl insbesondere der Neubau von Steinkohlekraftwerken nicht mehr rentabel ist, werden mehr Kraftwerke zu- als abgeschaltet und laufen deutlich länger als geplant. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer Untersuchung des FÖS anlässlich der neuen Geschäftsberichte von E.ON und RWE. Die betriebswirtschaftlichen Verluste der beiden Energieversorger E.ON und RWE sind teilweise auf Fehlinvestitionen zurückzuführen, darunter vor allem Investitionen in neue Kohlekraftwerke oder unrentable Unternehmenskäufe im Ausland. Ein Factsheet zu Kohlekapazitäten im deutschen Kraftwerkspark, ein Factsheet zu Fehlinvestitionen von E.ON und RWE sowie eine Pressemitteilung der Klima-Allianz sind online verfügbar.

Anhörung im Deutschen Bundestag: FÖS fordert Insolvenzschutz und Fonds für Atomrückstellungen
Berlin, 04. März 2015
In einer öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag wird heute über die finanzielle Absicherung der Atomrückstellungen diskutiert. Als geladene Sachverständige befürwortet FÖS-Vorstandsmitglied Bettina Meyer ein Reformkonzept, das Transparenz und Insolvenzschutz der Rückstellungen erhöht und einen öffentlich-rechtlichen Fonds zur Insolvenzsicherung langfristiger Verpflichtungen auflegt. Die Stellungnahme mit den konkreten Kritikpunkten und Änderungsvorschlägen sowie ein ausführliches Reformkonzept des FÖS für die Atomrückstellungen sind online verfügbar.

Strommarktdesign mit richtigen Preissignalen
Berlin, 27. Februar 2015
Ein neues Strommarktdesign kann nur funktionieren, wenn richtige Preissignale das Verhalten von Produzenten und Verbrauchern steuern. Das FÖS hat Stellung genommen zum Grünbuch "Ein Strommarkt für die Energiewende" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im Hintergrundpapier werden verschiedene Varianten für die Architektur eines neuen Strommarkts diskutiert und für die Optimierung des vorhandenen Marktdesigns plädiert. Das Hintergrundpapier ist online verfügbar.

Niedrige Ölpreise nutzen, um Steuersystem und Klimaschutz zu stärken
Berlin, 27. Februar 2015
Die Einnahmen aus Steuern auf Umweltbelastung gehen weiterhin zurück – dies zeigt eine neue Untersuchung des FÖS. Die historisch niedrigen Rohölpreise bieten nun eine seltene politische Gelegenheit, um diesen Trend umzukehren. Eine Anpassung der Energiesteuern hätte eine dreifache Dividende: Für die Staatsfinanzen und das Klima – aber auch für Unternehmen. Das Hintergrundpapier ist als Kurzfassung und als Langfassung verfügbar, ebenso ist eine Pressemitteilung online verfügbar.


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