Aktuelles

Energiesteuerreform für Klimaschutz und Energiewende
Berlin, 29. November 2017
Deutschland läuft Gefahr seine Klimaschutzziele nicht zu erreichen. Ein Grund dafür ist der unzureichende Peis für die gesellschaftlichen Kosten des CO2-Ausstoßes. Zum einen fehlen im Stromsektor Anreize, auf CO2-arme Stromerzeugung umzustellen, zum anderen sind die Energiesteuern im Wärme- und Verkehrsbereich nicht an den CO2-Emissionen orientiert. Unser Papier stellt vor, wie eine Reform der Energiesteuern aussehen könnte. Die Studie wurde im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) erstellt. Hier finden Sie die Langfassung.

Kurzanalyse korrigiert interne BDI-Studie nach unten
Berlin, 16. November 2017
Wenn Deutschland das selbstgesteckte Klimaziel erreichen will, sind umfangreiche Investitionen in unser Wirtschaftssystem unvermeidlich. Nun fordert ausgerechnet der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) höhere Investitionen in Klimaschutz. Unsere Kurzanalyse im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) ergänzt diese Studie: Investitionen in Höhe von einem Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands könnten ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

G20-Bericht zu fossilen Subventionen bleibt hinter Notwendigkeiten zurück
Berlin, 15. November 2017
Das Forum Ökologische-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat sich den Self-Report der Bundesregierung angeschaut. Unsere Auswertung zeigt, dass auch hier zentrale umweltschädliche Subventionen nicht berücksichtigt werden. Zudem werden keine neuen Abbaupfade skizziert. Unser Briefing fasst die Umsetzung und Ansätze zur Verbesserung zusammen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

In eigener Sache: Stellenausschreibung Geschäftsführung
Berlin, 14. November 2017
Wir suchen Verstärkung für unsere Geschäftsstelle in Berlin und schreiben die Stelle als Geschäftsführung aus. Wir bieten eine herausfordernde Stelle, eine kollegiale Arbeitsatmosphäre in einem motivierten Team, familiengerechte & flexible Arbeitszeiten und eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit direktem Bezug zur politischen Debatte. Gewünschter Tätigkeitsbeginn ist Februar 2018, der Bewerbungsschluss ist am 3. Dezember 2017. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Klimaschutz-Sofortprogramm: Was die neue Regierung sofort anpacken muss
Berlin, 20. Oktober 2017

Pünktlich zur Aufnahme der Verhandlungen zu einer Jamaika-Koalition legt ein breites NGO-Bündnis ein "Klimaschutz-Sofortprogramm" vor, um das Klimaschutzziel für 2020 (minus 40 Prozent Treibhausgase gegenüber 1990) noch zu erreichen. Eine zentrale Rolle nimmt der beschleunigte Ausstieg aus der Kohleverstromung ein. Denn Deutschland kann nicht Energiewendeland sein und Kohleland bleiben. Das Fazit des Papiers: Klimaschutz duldet keinen weiteren Aufschub mehr. Die neue Regierung muss die Weichen sofort richtig stellen.

Versteckte Kosten für konventionelle Energien deutlich höher als EEG-Umlage
Berlin, 11. Oktober 2017
Erneuerbare Energien sind bereits heute kostengünstiger als konventionelle Energieträger, wenn außer dem Strompreis auch die Kosten von staatlichen Förderungen und Kosten für Umwelt- und Klimaschäden sowie nukleare Risiken einbezogen werden. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe der Studie "Was Strom wirklich kostet", welche das FÖS im Auftrag von Greenpeace Energy erstellt hat. Die Studie ist als Kurzfassung und als Langfassung verfügbar. Eine Pressemitteilung von Greenpeace Energy ist online verfügbar.

EU-Staaten subventionieren fossile Energieträger mit mehr als 112 Mrd. Euro pro Jahr
Brüssel, 28. September 2017
Trotz der bestehenden Klimaziele subventionieren europäische Regierungen fossile Energien immer noch in hohem Maße. Dies zeigt eine neue Studie des Climate Action Network (CAN Europe). Von den insgesamt 112 Mrd. Euro an Subventionen pro Jahr entfallen mehr als 49 Mrd. Euro allein auf den Verkehrssektor. Die Studie ist in Zusammenarbeit mit dem FÖS, dem Overseas Development Institute (ODI) und Oil Change International entstanden und ist online verfügbar.

Subventionierung von Kunststoffproduktion geht in Milliardenhöhe
Berlin, 18. September 2017
Eine Kurzstudie des FÖS betrachtet die Steuerbefreiung der stofflichen Nutzung von Rohöl, welche vor allem für die Herstellung von Kunststoffen relevant ist. Demnach wurde die stoffliche Verwendung von Rohbenzin im Jahr 2013 mit bis zu drei Mrd. Euro subventioniert. Die Einführung einer Steuer würde die effizientere Nutzung der fossilen Rohstoffe und den Einsatz von erneuerbaren Ressourcen fördern und die Mengen an Plastikabfall reduzieren. Die Studie wurde im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen durchgeführt und ist online verfügbar.

Neue Ausgabe von „movum“ veröffentlicht - Thema: "Mehr Demokratie wagen"
Berlin, 12. September 2017
Die aktuelle Ausgabe von "movum - Briefe zur Transformation" rückt das Thema "Mehr Demokratie wagen" in den Mittelpunkt; u.a. mit einer umfassenden Infografik zum Demokratieprozess, einem Interview über Bürgerbeteiligung mit Jörg Sommer und Artikel über Zivilproteste. Die Ausgabe "Mehr Demokratie wagen" ist online verfügbar, als Abonnent_innen des taz.FUTURZWEI-Magazins erhalten Sie die Ausgabe gratis dazu.

Erster deutscher EITI-Bericht für mehr Transparenz im Rohstoffsektor veröffentlicht
Berlin, 06. September 2017
Die an der deutschen Transparenzinitiative im Rohstoffsektor (D-EITI) beteiligten zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter das FÖS, begrüßen die Veröffentlichung des ersten EITI-Berichts in Deutschland - fordern aber ein ambitionierteres Vorgehen. Der Bericht bietet einen Überblick über den deutschen Rohstoffsektor und legt Zahlungen von rohstoffgewinnenden Unternehmen an die öffentliche Hand sowie die entsprechenden Einnahmen staatlicher Stellen offen. Eine gemeinsame Pressemitteilung ist online verfügbar. Weitere Informationen zu D-EITI sind verfügbar unter www.rohstofftransparenz.de.

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