Aktuelles

FÖS Policy Brief: Subventionen im Flugverkehr und ihre Auswirkungen auf den Ticketpreis
03.12.2019
Die von der Bundesregierung geplante Erhöhung der Luftverkehrsteuer ist weder ausreichend, um die externen Umweltkosten der jeweiligen Flüge zu internalisieren, noch wird sie ausreichend sein, um die Subventionen im Flugverkehr auszugleichen. Anhand von zwei Beispielflügen wird gezeigt wie sich die Ticketpreise der jeweiligen Flüge bei Einführung der Kerosinsteuer und der Internalisierung der externen Umweltkosten verändern würden. Die in der Sendung Report Mainz vorgestellten Ergebnisse finden sie hier.

FÖS Policy Brief: Ist das Klimapaket noch zu retten?
28.11.2019
Die im Klimapaket verabschiedeten Instrumente zur Reduzierung der Emissionen werden nicht ausreichen, um die nationalen Klimaziele zu erreichen. Einige der beschlossenen Instrumente setzen sogar Anreize für umweltschädliches Verhalten oder könnten die soziale Ungleichheit verstärken. Auch bei einigen der ökonomischen Instrumente des Klimapakets besteht Nachbesserungsbedarf. Das Papier finden Sie hier.

21th Global Conference on Environmental Taxation (GCET21)

Calgary, 23.-26.09.2020

Vom 23. bis 26. September 2020 wird in Calgary, Kanada, die GCET21 stattfinden. Hier geht es zur Veranstaltung.

20th Global Conference on Environmental Taxation (GCET20)
19.11.2019
Zwischen dem 25. und 28. September fand in Limassol, Zypern, die GCET20 statt. Im Rahmen dieses globalen Forums fand ein Austausch zu Prinzipien und Praktiken der Umweltbesteuerung und anderer marktbasierter Instrumente für den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft statt. Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier. Auch die Präsentationen stehen nun hier zum Herunterladen zur Verfügung.

25-jähriges Jubiläum des FÖS
08.11.2019
Finden Sie hier den Newsletter sowie die Pressemitteilung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des FÖS.

Braunkohlekraftwerke im Minus: Drohende Kosten für Staat und Steuerzahler
06.11.2019
Deutsche Braunkohlekraftwerke schreiben immer häufiger rote Zahlen. Dies gefährdet die Finanzierung der Folgekosten, weil die geltenden Regelungen nicht vor Insolvenz schützen. Nur Sicherheitsleistungen und Konzernhaftung könnten sicherstellen, dass die Milliardenkosten für die Rekultivierung nicht an Brandenburg und Sachsen hängenbleiben. Das Hintergrundpapier und die Pressemitteilung finden Sie online.

Umsetzung einer wirtschaftsverträglichen CO2-Bepreisung in Deutschland für den ETS- und den Nicht-ETS-Bereich
06.11.2019
Die Bundesregierung hat sich bei der CO2-Bepreisung für ein Mischmodell aus Emissionshandel und Festpreis entschieden, der zu niedrig beginnt und nur langsam ansteigt. Zudem wurde keine transparente Methode der Mittelrückerstattung eingeführt. Auch aus rechtlicher Perspektive wird das Modell kritisch gesehen. Insofern wird die Diskussion zum CO2-Preis weitergehen. Das FÖS hat gemeinsam mit Professor Uwe Leprich ein Gutachten im Auftrag der CumRatione gGmbH vorgelegt, das einen Beitrag zu dieser Diskussion leisten möchte. Es sieht einen unbürokratischen, wettbewerbsgerechten, sozial ausgewogenen und wirksamen CO2-Preis über eine Reform der Energiesteuer vor. Die Studie finden Sie hier.

FÖS Hintergrundpapier: Die Finanzierung Deutschlands über Steuern auf Arbeit, Kapital und Umweltverschmutzung
31.10.2019
Unsere Steuerstruktur ist - auch mit dem Klimapaket vom September 2019 - nicht zukunftsfähig. Ihr fehlt es nach wie vor an positiver Lenkungswirkung. Arbeit wird stark besteuert, was die Schaffung von Arbeitsplätzen bestraft. Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch hingegen bleiben gering belastet oder werden überhaupt nicht besteuert. Das Verhältnis müsste umgekehrt sein - das Klimapaket ändert daran nichts. Das Hintergrundpapier und unsere Pressemitteilung finden Sie online.

FÖS Stellungnahme: Referentenentwurf eines Gesetzes über ein nationales Emissionshandelssystem für Brennstoffemissionen (BEHG)
21.10.2019
Am vorigen Wochenende hat das BMU einen Referentenentwurf für das Gesetz über ein nationales Emissionshandelssystem für Brennstoffemissionen (BEHG) vorgelegt. Mit ihm soll der am 20. September vom Klimakabinett beschlossene CO2-Preis umgesetzt werden. Zur Kommentierung waren inklusive des Wochenendes nur 48 Stunden vorgesehen. Zentrale Kritikpunkte unserer Stellungnahme sind: Zu niedriger Einstiegspreis und zu schwacher Anstieg des Preises. Das gewählte Instrument des Emissionshandels statt einer Steuer verspielt durch die Preisfestlegung seinen einzigen Vorteil, nämlich die Emissionsmenge tatsächlich sicher zu begrenzen. Und obwohl es zahlreiche Konzepte für einen CO2-Preis gibt, bei dem arme Haushalte netto ein Plus haben, ist das beim Vorschlag der Bundesregierungen leider genau anders.

FÖS Kurzanalyse: Auswirkungen einer Senkung des Strompreises auf Stromverbrauch und CO2-Emissionen
16.10.2019
Die Analyse im Auftrag des BUND untersucht, wie sich verschiedene CO2-Preise in Kombination mit gesenkten Strompreisen auf die Stromnachfrage und die Entwicklung von CO2-Emissionen auswirken. Da sinkende Strompreise tendenziell die Stromnachfrage erhöhen, muss sichergestellt werden, dass der Strom nicht aus fossilen Quellen kommt. Eine CO2-Bepreisung sollte zudem dem Ziel einer besseren Stromeffizienz nicht entgegenwirken. Bei Verwendung des Aufkommens aus der CO2-Bepreisung für eine Senkung des Strompreises sollten daher gleichzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um die Stromeffizienz und den Ausbau der erneuerbaren Energien schneller zu steigern. Die Analyse finden Sie hier.

FÖS Kurzanalyse: Kostenersparnis durch den zusätzlichen Ausbau erneuerbarer Energien

15.10.2019
Durch den zusätzlichen Ausbau von erneuerbaren Energien werden deutliche Kostenersparnisse erzielt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Kurzanalyse des FÖS im Auftrag der Greenpeace Energy eG. Unter Beachtung aller Kostenfaktoren wird deutlich, dass jede zusätzliche Kilowattstunde aus Wind und Sonne im Jahr 2020 zu Kosteneinsparungen von rund 9,7 Ct/kWh führt. Die Analyse finden sie hier.

Interview im BR Fernsehen: Kai Schlegelmilch spricht über den Abbau klimaschädlicher Subventionen
07.10.2019
Hier geht es zum Beitrag in der BR Mediathek

FÖS Kurzstudie zu Erdgassubventionen
16.09.2019
Erdgas wird durch zahlreiche staatliche Förderungen begünstigt. Von der Bereitstellung der Infrastruktur bis zum Endverbrauch finden sich Subventionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In einer Kurzstudie im Auftrag der Energy Watch Group ermittelte das FÖS staatliche Förderungen von mindestens 1,4 Mrd. Euro für das Jahr 2017. Die Studie finden Sie hier.

Optionen für einen sozialverträglichen CO2-Preis - Gastbeitrag für den bne
16.08.2019
Fossile Energien sollen teurer werden - aber ist das nicht unsozial? Diese Sorge ist unbegründet, wenn ein CO2-Preis richtig umgesetzt wird. Swantje Fiedler erklärt in einem Gastbeitrag für den Bundesverband Neuer Energieanbieter, wie es funktioniert. Den Beitrag finden Sie hier.

Policy Paper: CO2-Preis für Verkehr und Wärme - Steuer oder Emissionshandel?
4.09.2019
Im Auftrag der European Climate Foundation hat das FÖS die Vor- und Nachteile einer Emissionshandelslösung für die CO2-Bepreisung in den Sektoren Wärme und Verkehr im Vergleich zu einer Steuerlösung zusammengefasst. Eine CO2-Steuer wäre schnell umsetzbar, für alle Akteure am besten planbar und würde früh einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Ein Emissionshandelssystem für Wärme und Verkehr wäre dagegen mit einigen Risiken verbunden. Ein neues nationales System ist einer Ausweitung des Europäischen Emissionshandel vorzuziehen. Dabei können Mindestpreise die Wirksamkeit erhöhen, festgesetzte Höchstpreise würden die Begrenzung der Emissionen aufheben. Das Paper ist hier zu finden.

Hintergrundpapier zur Ausgestaltung eines CO2-Preises
27.08.2019
Im Auftrag von Klima-Allianz Deutschland, Deutscher Naturschutzring und Bundesverband Erneuerbare Energien hat das FÖS sieben Konzepte verglichen, die einen CO2-Preis über die Reform der Energiesteuern umsetzen wollen. Die untersuchten Vorschläge reichen von einem CO2-Aufschlag auf geltende Energiesteuersätze bis hin zur umfassenden Neuausrichtung der Energiebesteuerung. Eines haben aber alle Konzepte gemein: sie sehen eine Rückverteilung der Einnahmen vor, die eine sozialverträgliche Ausgestaltung ermöglicht. Hier sind die Studie und eine Übersicht der Ergebnisse zu finden.

Einladung zum Future Sustainability Congress 2019
19.11.2019
Wie setzen wir die große Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft in Gang? Diese und weitere Fragen werden auf dem Future Sustainability Congress 2019 diskutiert. Die offizielle Einladung ist hier zu finden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Einladung zum Tag der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft 2019
12.09.2019
Jährlich veranstaltet die Stiftung für Ökologie und Demokratie den Tag der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft. Jedes Jahr wird der Tag unter einem besonderen Motto begangen und einem abwechselungsreichen Programm gestaltet. Dieses Jahr steht die Tagung unter der Fragestellung "Klimaschutz und Energiewende durch marktwirtschaftliche Instrumente?" statt.
Das FÖS unterstützt die Stiftung dabei und leitet die Einladung zur Fachtagung gerne an alle Interessierten weiter. Um Anmeldung wird gebeten, der Anmeldeschluss ist der 30.08.2019. Das Formular finden Sie hier.

Großes Medienecho zu Bundespressekonferenz und Präsentation der FÖS-Studie zum CO2-Preis
11.07.2019
Seit vergangenem Freitag ist das FÖS sehr stark in den Medien vertreten. Auf der Bundespressekonferenz stellte Svenja Schulze drei Studien zur Gestaltung eines CO2-Preises vor - diese Studien durchgeführt hatten das FÖS, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Einen Einblick in die Medienberichterstattung dazu geben wir hier.

FÖS Hintergrundpapier: Ein sozial ausgewogener CO2-Preis ist gut fürs Klima
05.07.2019
Eine CO2-Steuer ist gut für den Klimaschutz und lässt sich sozialverträglich ausgestalten – Das FÖS hat im Auftrag des BMU die Einführung eines CO2-Preises durch Reform der Energiesteuern untersucht. Die wichtigsten Ergebnisse zu den Verteilungswirkungen und Klimaschutzeffekten verschiedener Varianten wurden heute im Rahmen einer Pressekonferenz des BMU vorgestellt. Das Hintergrundpapier finden Sie hier.

FÖS Studie zur geplanten Pkw-Maut für die Bundestagsfraktion Bündnis90/ Die Grünen 
27.05.2019
Der Verkehr braucht nachhaltige Lösungen für die Zukunft. Statt zukunftsweisender Konzepte rechnet sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur das Verkehrsaufkommen schön, um eine nicht kostendeckende und EU-feindliche Maut einzuführen. Eine klimaschutzbezogene Lenkungswirkung sieht das Konzept aus Scheuers Ministerium ebenfalls nicht vor. Hier finden Sie Details und unsere Studie zur geplanten Maut.

Deutschland erfüllt alle Anforderungen des EITI Standards
10.05.2019
Deutschland hat erfolgreich den internationalen Transparenzstandard der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) umgesetzt. Als erstes Land hat Deutschland dabei alle Anforderungen bereits mit seinem ersten EITI-Bericht erfüllt. Dazu erklärte das internationale Board von EITI unter Vorsitz von Frederik Reinfeldt, dem früheren schwedischen Ministerpräsidenten:
Besonders vorbildlich ist, dass der Bericht Informationen zu Sicherheitsleistungen und Rückstellungen im Rohstoffsektor, zu Kompensationsmaßnahmen für die Eingriffe in die Natur, zu Wassernutzung und Wasserentnahmeentgelten sowie zu Subventionen enthält. Der Bericht zeigt, dass allein der Kohleabbau im Jahr 2016 Subventionen von 1,3 Milliarden Euro erhalten hat, während die gesamten Steuereinnahmen aus dem Rohstoffsektor im selben Jahr weniger als 500 Millionen Euro betrugen.
Für die Aufnahme der Themen in den Bericht hat sich das FÖS im Rahmen der Multi-Stakeholder-Gruppe (MSG) eingesetzt. In der MSG sind Mitglieder von Regierung, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft vertreten. Das Gremium steuert die nationale Umsetzung.
Das vollständige Statement des internationalen Boards finden Sie hier.

FÖS-Beiratsvorsitzender Hans Eichel im Bayrischen Rundfunk
01.04.2019
FÖS-Beiratsvorsitzender Hans Eichel redet mit dem Bayerischen Rundfunk über die 1999 unter ihm als Finanzminister beschlossene Ökosteuer. Obwohl die Steuer 25 Mio. Tonnen CO2 eingespart hat, bleibt ihr heutiger Effekt weit hinter den Möglichkeiten zurück. Seit 2003 wurde die Steuer nicht mehr erhöht. In ihrer derzeitigen Ausführung werden also weder Veränderungen im Energieverbrauch der Bevölkerung noch die Inflation beachtet. Dadurch geht die Wirkung der Steuer zu großen Teilen verloren. Eine Erhöhung der Steuer sowie eine CO2-Bepreisung in allen Sektoren, inklusive Wärme und Verkehr, ist notwendig, um den Ausstieg voranzutreiben. Wichtig in diesem Umsteuerungsprozess ist es, soziale Folgen zu beachten. Daher sollte das Einkommen aus der Steuer laut Eichel pauschal pro Kopf an die Bevölkerung zurückgegeben werden, wovon vor allem die grundsätzlich höher belasteten, ärmere Haushalte profitieren würden.
Den Beitrag finden Sie hier.

Pressemitteilung:
20. Geburtstag der Ökologischen Steuerreform am 1. April 2019
Nach zwei Jahrzehnten ist die Zeit reif für eine Neuauflage

Die meisten Schülerinnen und Schüler, die seit Wochen und Monaten für mehr Klimaschutz demonstrieren und streiken, waren noch nicht geboren, als am 1. April 1999 die ersten Schritte einer Ökologischen Steuerreform Deutschlands eingeführt wurden. Viele waren auch noch nicht geboren, als der Prozess langsam steigender Energiepreise 2003 beendet wurde. Bei Berücksichtigung der Inflation sanken die Steuern auf Energie sogar. Durch den fehlenden Inflationsausgleich belastet der Staat den klimaschädlichen Verbrauch von Heizöl und Erdgas, Diesel und Benzin heute real um 17 % geringer als 2003. Um die Steigerung der Energieeffizienz und den Klimaschutz voranzutreiben, bräuchte es genau das Gegenteil. Die Erderhitzung aber hat sich seitdem beschleunigt, die Klimakrise wurde auch in Deutschland spürbar - mit negativen Folgen, die oft viel Geld kosten. „Deswegen ist es höchste Zeit für eine Neuauflage. Die Bundesregierung muss das volkswirtschaftlich effiziente Instrument von Umweltsteuern nach langer Zeit der Untätigkeit endlich wieder aufgreifen", sagte der Ge-schäftsführer des FÖS Uwe Nestle.

Denn erfolgreicher Klimaschutz braucht dringend mehr Energieeffizienz. Die lohnt sich aufgrund der bestehenden Energiepreise zu oft betriebswirtschaftlich nicht. Die Ökologische Steuerreform von 1999 bis 2003 gehört dabei zu den erfolgreichsten und effizientesten politischen Instrumenten zur Steigerung der Energieeffizienz, wie selbst die Bundesregierung bescheinigt.

Dringend erforderlich sind nach wie vor die schrittweise Erhöhung von Steuern und Abgaben auf den CO2-Ausstoß in allen Sektoren und die nachholende Verstärkung der Anreizwirkung durch Inflationsausgleich. Eine solche Reform sollte dabei langfristig angelegt, aufkommens-neutral und sozial verträglich sein. Und sie muss überzeugend sein. Nur dann kann sie über viele Jahre weitergeführt werden. Dies ist notwendig, um eine ausreichende Lenkungswirkung zu erzielen. „Daher darf es, wenn jetzt ein CO2-Preis eingeführt wird, nicht wieder eine Generation dauern, bis die nächste Stufe kommt", so Uwe Nestle.

Durch den fehlenden Inflationsausgleich sinkt der Anteil der Ökosteuern an der Gesamtfinanzierung des Staates kontinuierlich, während die Besteuerung des Faktors Arbeit immer mehr steigt. Während er nach der Ökologischen Steuerreform 2003 bei 6,5 % lag, ist er bis 2018 auf nur 4,3 % gesunken. Die Europäische Union empfiehlt 10 %. So wird Umweltverbrauch steuerlich subventioniert und Leistung bestraft. Das widerspricht nahezu sämtlichen Intentionen der Politik, gleich welcher Parteicouleur. Steuer-, Finanz- und Wirt-schaftspolitik müssen endlich die richtigen Signale für die große anstehende Transformation für eine treibhausgasneutrale Gesellschaft aussenden. Nur so kann das Paris Abkommen zum Klimaschutz eingehalten werden.

Hintergrund:
Am 1. April 1999 wurde die erste Stufe einer Ökologischen Steuerreform eingeführt und dann in weiteren Schritten jährlich bis 2003 verstärkt. Eine Stromsteuer wurde eingeführt und diese zusammen mit den Steuersätzen auf Kraftstoffe erhöht. Steuern auf Heizstoffe wurden in zwei Stufen angehoben. Das Aufkommen von 18 Milliarden Euro wurde in vollem Umfang durch Senkung der Beitragssätze zur Rentenversicherung zurückgegeben. Die CO2-Emissionen konnten damit laut mehreren wissenschaftlichen Studien um bis zu 3 % reduziert und zusätzlich netto rund 250.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Das ist eine doppelte Dividende, die dem Motto folgt: Kilowattstunden arbeitslos machen, nicht Menschen. Die Ökologische Steuerreform ist und war daher ein voller Erfolg, allerdings müsste kommunikativ das Verständnis dafür noch verbessert werden.

Für Details eines CO2-Steuer-Konzepts, siehe:
Energiesteuerreform für Klimaschutz und Energiewende.

Weiterführende Informationen:
Die Finanzierung Deutschlands über Steuern auf Arbeit, Kapital und Umweltverschmutzung
Stand der Meldungen der Bundesregierung nach Artikel 7 der EU-Energieeffizienz-Richtlinie an die Europäische Kommission

Uwe Nestle
Geschäftsführer
+49 (0)30 - 76 23 991 -30 | uwe.nestle@foes.de

 

Studie von adelphi und FÖS: Ökonomische Instrumente in der Luftreinhaltung
Malte Oehlmann, Manuel Linsenmeier, Katharina Klaas, Walter Kahlenborn, Matthias Runkel, Rupert Wronski, Swantje Fiedler, Alexander Mahler, Ann-Cathrin Beermann (2019)

Im Rahmend es Forschungsvorhabens haben adelphi und das FÖS untersucht, welche ökonomischen Instrumente neben den in Deutschland bestehenden ordnungs- und planungsrechtlichen Instrumenten eine öko-nomisch effiziente und ökologisch effektive Minderung der Luftschadstoffbelastung bewirken können. In einer Literaturstudie wurden zahlreiche ökonomische Instrumente recherchiert, die sich in Deutschland zur Minderung der Luftschadstoffbelastung einsetzen ließen. Einige Instrumente wurden dann für eine Detailanalyse aus-gewählt. Der Abschlussbericht fasst die Vor- und Nachteile der analysierten Instrumente zusammen und benennt mögliche Probleme bei der Implementierung in Deutschland. Die Studie findet sich hier.

 

"Europa brauch einen einheitlichen Preis für CO2" - Hans Eichel und Edmond Alphandéry im Handelsblatt
Düsseldorf, 25.3.2019

Hans Eichel und Edmond Alphandéry fordern in einem Gastbeitrag im Handelsblatt eine einheitliche CO2-Bepreisung in Europa. Die ehemaligen Finanzminister Deutschlands und Frankreichs betonen, dass den negativen Folgen der menschengemachten Klimakrise durch die Einbindung eines Mindestpreises von anfänglich 25 Euro/Tonne CO2 im Emissionshandel entgegengewirkt werden muss. Mit dem Ziel, der sektorübergreifenden und internationalen Dekarbonisierung könne Europa, so Eichel und Alphandéry, durch eine soziale und effektive CO2-Bepreisung wieder Vorreiter bei der Bekämpfung der Klimakrise werden und gleichzeitig im globalen Wettbewerb vorne stehen. Der vollständige Artikel findet sich hier.


Studie von FÖS, Öko-Institut und GWS zur Reform der Industrieausnahmen

Die Industrie profitiert von zahlreichen Ausnahmeregelungen bei den Energiepreisen - etwa bei Energie- und Stromsteuer, Netzentgelten oder der EEG-Umlage. Im Auftrag des UBA haben FÖS, Öko-Institut und GWS einen Vorschlag für die Reform erarbeitet: Die EEG-Umlage könnte um bis zu 22% sinken, wenn die Ausnahmen stärker auf tatsächlich stromintensive Unternehmen konzentriert werden. Die vollständige Studie findet sich hier.


FÖS-Studie: A Comparison of CO2-based Car Taxation in EU-28, Norway and Switzerland
Matthias Runkel, Alexander Mahler, Ann-Cathrin Beermann (2018).

Um die Emissionsminderungsziele der Europäischen Union für Personenkraftwagen erreichen zu können und echte Fortschritte bei den tatsächlichen Emissionen des Straßenverkehrssektors zu erzielen, müssen die nationalen Steuersysteme verbessert und auf die politischen Ziele hin ausgerichtete werden. Die vorliegende Studie betrachtet Zulassungssteuern, Fahrzeugsteuern, Kraftstoffstuern sowie die Besteuerung von Dienstwagen in 28 europäischen Mitgliedsländern plus Norwegen sowie der Schweiz und leitet politische Handlungsempfehlungen ab. Für acht Länder (Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Portugal, Spanien und das Vereinigte Königreich) wurde ein detaillierter Vergleich der Besteuerung anhand von vier Beispielfahrzeugen durchgeführt und ein Ranking erstellt. Einige Länder haben ihre Steuersysteme bereits weitreichend auf eine Besteuerung von CO2 umgestellt und weisen signifikante Reduktionen der durchschnittlichen CO2-Emissionen auf. Die Systeme in Deutschland und vielen weiteren Ländern sind jedoch weiterhin reformbedürftig. Die vollständige Studie findet sich hier.


FÖS fordert Energiesteuerreform noch in dieser Legislaturperiode!

In einem aktuellen Gastbeitrag im BDEW-Magazin „Zweitausend50" (1/2019) fordert das FÖS eine Energiesteuerreform mit einem effektiven CO₂-Preis für den Wärme- und Verkehrssektor, um die Klimaschutzziele 2050 der Bundesregierung einhalten zu können. Zugleich garantieren verschiedene Ausgleichsmechanismen eine sozial gerechte Ausgestaltung der Reform. Den FÖS-Gastbeitrag finden Sie hier, die vollständige Ausgabe hier.


Gebäude-Allianz fordert Anpassung des Entwurfs zum Gebäudeenergiegesetz

Als Mitglied der Gebäude-Allianz fordern wir, die Energiewende im Gebäudesektor endlich voran zu bringen. Dafür sind sowohl der Ausbau Erneuerbarer Energien als auch die Steigerung der Energieeffizienz zentral. Klimafreundliches und bezahlbares Wohnen für alle ist möglich!

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.


Praktikant*innen ab April 2019 gesucht

Aktuell sind zwei vergütete Praktikumsstellen für die Dauer von drei Monaten in der Berliner Geschäftsstelle ab April 2019 ausgeschrieben.

Wir bieten ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld in den Bereichen Energie-, Verkehrs- und Ressourcenpolitik mit direktem Bezug zur politischen Debatte.

Wir freuen uns über zahlreiche Bewerbungen!

Hier geht es zur Ausschreibung.

 

Prof. Dr. Reinhard Loske wird neuer Präsident der Cusanus Hochschule

Prof. Dr. Reinhard Loske, der Adam-Smith-Preisträger von 2008, wird neuer Präsident der Cusanus Hochschule zum 01.04.2019 - herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen!

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

„Zulassungssteuer hat spürbaren Effekt bereits beim Fahrzeugkauf" - Matthias Runkel (FÖS) in 3sat nano
Berlin, 21.01.2019

Im 3sat-Wissenschaftsmagazin „nano" erläutert FÖS-Verkehrsexperte Matthias Runkel die klimaschädliche Wirkung des Dienstwagenprivilegs und spricht sich stattdessen für eine Zulassungssteuer für Neuwagen aus, die sich am CO2-Ausstoß orientiert. Die Niederlande demonstriert diesbezüglich eindrucksvoll, wie relevante Emissionsreduktionen im Verkehrssektor erreicht werden können.

Den ganzen Beitrag finden Sie hier.

In eigener Sache: Nestle neuer Geschäftsführer des FÖS
Berlin, 08.Januar 2019
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) hat eine neue Geschäftsführung. Seit dem 1. Januar 2019 leitet Uwe Nestle hauptamtlich die Geschäfte der politischen Denkfabrik. Die vollständige Pressemitteilung ist online verfügbar.


Festveranstaltung "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte"                           
Berlin, 16.01.2019 um 19:00 Uhr

Anlässlich des 70jährigen Jubiläums der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen veranstaltet das Haus der Vereinten Nationen eine Veranstaltung mit dem Titel "Im Spannungsfeld von Klimawandel und Migration"
Zur Veranstaltung

Gastbeitrag in Broschüre Rohstoffpolitk 2.0
Berlin, 12.12.2018

In einem Gastbeitrag zur neuen Broschüre Rohstoffpolitik 2.0 des Deutschen Naturschutzrings fordert FÖS-Energieexperte Florian Zerzawy eine zukunftsfähige Rohstoffpolitik, die durch den Abbau fossiler Subventionen und einer ökologischen Steuerreform den Herausforderungen von Klimaschutz und Energiewende gerecht wird.
Hier zu der Broschüre.
Hier zur zugehörigen FÖS-Studie

FÖS-Studie „Effekte aus klimaökonomischer Sicht"
Berlin, 27.11.2018
Durch den von Greenpeace Enregy konzipierten Aufkauf und die sukzessive Stillegung der RWE Braunkohlesparte könnten 441 Mio. Tonnen CO2 und 90 Mrd. Euro an Klimaschadenskosten eingespart werden, deren größter Anteil anderweitig die Gesellschaft zu tragen hätte. Dadurch könnte ein entscheidender Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2020 und 2030 geleistet werden.
Hier finden Sie die zugehörige Pressemitteilung.

„Die Emissionen müssen runter - und zwar schnell"- Florian Zerzawy(FÖS) im Interview mit dem Deutschlandfunk
Berlin, 22.11.2018

Preisimpluse sind nötig, um die Klimaschutzziele zu erreichen. FÖS-Energieexperte Florian Zerzawy fordert in einem Interview mit dem Deutschlandfunk höhere Steuern auf Sprit und Heizamaterialien.
Das komplette Interview finden Sie hier.

Achim Steiner erhält Adam-Smith-Preis
Berlin, 21.11.2018

Wir freuen uns, den Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik in diesem Jahr im Rahmen der Fachkonferenz „Im Dialog: Klimaschutz und Marktwirtschaft" an Achim Steiner, dem Leiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, zu verleihen. Das FÖS honoriert damit sein außerordentliches Engagement für den globalen Umweltschutz.
Mehr Informationen finden Sie hier. Die Laudatio von Prof. Dr. Klaus Töpfer finden Sie hier.

 


Klimaschutz und Marktwirtschaft
Fachkonferenz am 21.11.2018 in Berlin.

Die Konferenz bringt renommierte Vertreter*innen von Unternehmen, Verbänden, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Wir wollen gemeinsam diskutieren, wie marktwirtschaftlicher Klimaschutz aussehen kann. Wie viel staatlicher Rahmensetzung braucht erfolgreicher Klimaschutz? Wie können gleichzeitig individuelle und unternehmerische Entscheidungs- und Handlungsfreiräume so groß wie möglich gehalten werden? Wir freuen uns auf spannende Debatten mit Ihnen und unseren prominenten Gästen wie Prof. Paul Ekins aus Großbritannien, Prof. Klaus Töpfer (Präsident a. D. des IASS), Dr. Karsten Sach (Abteilungsleiter im BMU), Achim Steiner (Leiter UNDP), Holger Lösch (BDI), Prof. Claudia Kemfert (DIW) und Hans-Josef Fell (MdB a. D.).
Die Pressemitteilung zur Konferenz finden Sie hier.


Wann, wenn nicht jetzt! Klimaziele 2030: Zivilgesellschaft legt Maßnahmenprogramm vor
Berlin, 15.11.2018
Mehr als sechzig Organisationen aus der Breite der Zivilgesellschaft haben ein umfassendes Forderungspapier erarbeitet, in dem die notwendigen Maßnahmen in allen klimapolitischen Handlungsfeldern beschrieben werden, damit Deutschland sein Klimaziel 2030 erreicht. Hier finden Sie das Papier.


FÖS-Studie: „Fairer Kaffee, faire Steuer?"
Berlin 18.10.2018
Die Herstellung von Kaffee geht häufig mit ökologischen Folgekosten und der Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft einher. In der FÖS-Studie „Fairer Kaffee, faire Steuer? - Die Potentiale einer Reform der Kaffeesteuer" erläutern die FÖS-Autor_innen ökonomische Anreizinstrumente zu nachhaltigerem Kaffeekonsum. Eine Reform der Kaffeesteuer kann eine Lenkung hin zu einer Kaffeeherstellung, die sowohl der Zielsetzung der Nachhaltigkeit als auch der Entwicklungspolitik entspricht, bewirken.

Die Studie finden Sie hier.

„Geplante Steuervergünstigung für Privatnutzung von E-Autos"
Berlin 15.10.2018
In einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses des deutschen Bundestages ist über die geplante Steuervergünstigung für die Privatnutzung von Elektro-Dienstwagen und Hybridfahrzeugen beraten worden. Der FÖS-Verkehrsexperte Alexander Mahler war als Sachverständiger anwesend und argumentierte für eine ökologisch nachhaltige Besteuerung von Dienstwagen.

Einen Bericht sowie die Anhörung im Video finden sie hier.

"Studie: Staat muss Folgekosten des Kohleabbaus "schleunigst" finanziell absichern"
Berlin 24.09.2018
Die FÖS-Studie im Auftrag der Klima-Allianz und des BUNDs zeigt, dass das Risiko, dass die Steuerzahler für Schäden aufkommen müssen, die infolge von Braunkohle-Tagebauen entstehen, gestiegen ist. Bisher sind die zuständigen Landesregierungen kaum aktiv geworden, obwohl das Risiko besonders durch die jüngsten Konzernumstrukturierungen bei RWE, LEAG und MIBRAG gestiegen ist. Über das große Problem der mangelnden Konzernhaftung der Konzerne, über die das FÖS schrieb, berichtete nun die Welt in dem Artikel "Studie: Staat muss Folgekosten des Kohleabbaus "schleunigst" finanziell absichern" vom 24.09.2018. Die Pressemitteilung der Klima-Allianz finden Sie hier und die Studie des FÖS finden Sie hier.

„Dienstwagen: Steuerrecht bremst Verkehrswende" - Alexander Mahler (FÖS) in ARD plusminus
Berlin/Hamburg 12.09.2018
Der Staat bremst die Verkehrswende durch milliardenschwere umweltschädliche Subventionen. In der ARD-Wirtschaftssendung „plusminus" eklärt FÖS-Verkehrsexperte Alexander Mahler die klimaschädliche Wirkung des Dienstwagenprivilegs.
Den Beitrag finden Sie hier

FÖS-Studie: Konzepte zur Reform der EEG-Umlagefinanzierung
Berlin/Dessau, 27. August 2018

Um die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen, müssen fossile Energieträger in allen Sektoren weitgehend ersetzt und die Energiewende vorangetrieben werden. Für den Ausbau der Erneuerbaren Energien braucht der Staat Handlungsoptionen, die damit verbundenen Kosten fair und verursachergerecht aufzuteilen und die richtigen klimapolitischen Anreize zu setzen. Gemeinsam mit Prof. Stefan Klinski hat das FÖS in einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamts vorhandene Konzepte zur Reform der EEG-Umlagefinanzierung untersucht und selbst zwei Reformoptionen erarbeitet: Beide Konzepte zielen auf eine CO2-Bepreisung ab, im Wärme- und Verkehrssektor einerseits, im Stromsektor andererseits. Hier finden Sie die Pressemitteilung und die vollständige Studie.

„Das Schnitzel ist dem Deutschen schon sehr wichtig" - sagt FÖS-Geschäftsführer Michael Oppermann im Deutschlandfunk Nova
Berlin/Köln, 21. August 2018
Der Radiobeitrag „Gemüse und Bahnfahren soll niedriger besteuert werden" von Deutschlandfunk Nova thematisiert den Vorschlag einer klimafreundlichen Mehrwertsteuer. Mit dieser könnten beispielsweise Fleischprodukte höher besteuert werden. Michael Oppermann (FÖS) kritisiert den Vorschlag des Öko-Instituts aber als zu kompliziert und unrealistisch. Hier finden Sie den Beitrag.

„Raus aus der Braunkohle" - Der Kohleausstieg könnte jährlich Kosten von knapp 28 Mrd. Euro vermeiden
Berlin/München, 08. August 2018

Braunkohle scheint ein billiger und subventionsfreier Energieträger zu sein, ist aber in Wahrheit mit hohen gesellschaftlichen Kosten verbunden: Knapp 28 Mrd. Euro jährliche Kosten könnten durch den Kohleausstieg vermieden werden. Was die ‚versteckten Kosten‘ der Braunkohleverstromung sind und wie sich diese zusammensetzen, erklären Rupert Wronski (FÖS) und Kai Schlegelmilch (FÖS-Vorstand) in der August-Ausgabe der Umwelt Aktuell. Hier finden Sie den Artikel.

"Wie können E-Autos attraktiver werden?"
Alexander Mahler (FÖS) im Detektorfm-Interview zu den Themen E-Mobilität und Dienstwagenprivileg
Berlin/Leipzig, 07.August 2018
„Wenn ich in einer imaginären Garage stehe, rechts ein Dienstwagen und links einen Privatwagen, darf der Staat nicht ein Auto davon günstiger machen als das andere", sagt Alexander Mahler, Leiter Verkehrspolitik, im Interview mit Detektorfm. Er kritisiert das Dienstwagenprivileg und äußert Skepsis gegenüber zusätzlichen Vergünstigungen für Elektro- und Hybriddienstwagen. Als Alternative schlägt er vor, stärker auf die Mobilität der Zukunft (Bahn, Rad, ÖPNV) zu setzen. Hier finden Sie das Interview.

„Streit um ein Privileg"
ZEIT-Artikel mit Zitat von Alexander Mahler (FÖS) über das Dienstwagenprivileg.
Berlin, 02. August 2018
Das Bundeskabinett hat am 01. August einen Steuervorteil für Elektro-Dienstwagen beschlossen. Das soll Elektromobilität fördern, ändert aber nichts an dem bestehenden Privileg für die Millionen fossilen Dienstwagen. In der ZEIT-Ausgabe 32/2018 lässt sich jetzt nachlesen, was genau das Dienstwagenprivileg ist. Darin erklärt Alexander Mahler, Leiter Verkehrspolitik, worin die steuerliche Problematik bei diesem Privileg liegt. Hier finden Sie den Artikel.
Weitere Informationen dazu unter foes.de/dienst- und firmenwagen

"Fliegen: staatlich vergünstigt - gesellschaftlich teuer"
Artikel von Alexander Mahler (FÖS) über die Subventionen im Luftverkehr

Basel/Berlin, 18. Juli 2018
Flugtickets sind günstig wie nie - und gerade deshalb so verlockend. Ungeachtet dabei bleiben die immensen Klima- und Gesundheitskosten des Luftverkehrs. Der im Schweizer Magazin Oekoskop erschienene Artikel von Alexander Mahler, Leiter Verkehrspolitik, kritisiert falsche Preisanreize im Luftverkehr und erklärt, was die wahren Kosten von Flugreisen sind. Hier finden Sie den Artikel.

Neue Studie: Metaanalyse verschiedener Dekarbonisierungs-Studien
Berlin, 11. Juli 2018
Eine weitreichende Dekarbonisierung wäre ein wichtiger Schritt, um nationale und internationale Energie- und Klimaziele zu erreichen. Eine Vielzahl an Studien beschreibt Szenarien, wie diese erreicht werden könnte. Das FÖS hat in einer Metaanalyse 57 Szenarien aus 36 Studien untersucht und entlang eines Kriterienkatatlogs ausgewertet. In fast allen Szenarien ließen sich einheitliche Trends feststellen. So sind Fortschritte im Bereich Energieeffizienz, die vollständige Dekarbonisierung des Stromsektors und zeitnahes Handeln studienübergreifend zentrale Maßnahmen, um eine Dekarbonisierung zu erreichen. Diese Studie wurde im Auftrag des Umweltbundesamts erstellt. Hier finden sie die vollstaendige Studie.

FÖS-Studie: Braunkohle-Ausstieg spart jährlich fast 28 Milliarden Euro
Hamburg/Berlin, 25. Juni 2018
Durch einen schnellen Braunkohleausstieg in Deutschland ließen sich jährlich 27,9 Milliarden Euro für Schäden und Zusatzkosten vermeiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Für die Untersuchung haben die Experten des FÖS neben den Stromgestehungskosten auch die Kosten erfasst, die durch Klima- und
Gesundheitsschäden sowie durch staatliche Förderungen entstehen. Die Presseinformation und vollstaendige Studie ist online verfügbar.

Klimaschäden: G7 Länder haben dringenden Handlungsbedarf
Berlin, 04. Juni 2018
Während die Debatte beim diese Woche beginnenden G7-Gipfel vor allem von der Einführung der US-Strafzölle beherrscht wird, wird der Klimawandel links liegen gelassen. Dabei gibt es dringenden Handlungsbedarf. Deutschland, die USA, Frankreich, Japan, Kanada, Großbritannien und Italien tun beim Abbau von klimaschädlichen Subventionen zu wenig. Das Overseas Development Institute (ODI) hat die Länder - unter Mitarbeit vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft sowie weiteren Umweltorganisationen - genau unter die Lupe genommen. Ein Überblick: G7 Scorecards

Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit: Aufbau der neuen Geschäftsstelle in Berlin
Berlin, 09. Mai 2018
Im Herbst 2017 wurde die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit gegründet, die seit April 2018 unter Rechtsträgerschaft des FÖS läuft. Ziel der Allianz ist es, die gesundheitlichen Aspekte des Klimawandels in der breiten Öffentlichkeit zu thematisieren. Die Geschäftsstelle der Deutschen Allianz Klimawandel & Gesundheit ist seit Mai 2018 in den Räumen des FÖS angesiedelt. Die vollständige Presseinformation ist online verfügbar.

Bundesfinanzminister a.D. Hans Eichel zur Steuerschätzung:
Beste Voraussetzungen für eine nachhaltige Finanzreform

Berlin, 09. Mai 2018
Heute präsentierte Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Ergebnisse der 153. Steuerschätzung. Bund, Länder und Kommunen können in den nächsten Jahren mit 63 Milliarden Euro mehr an Steuereinnahmen rechnen. „Wir sollten die Gunst der Stunde nutzen, um jetzt das Steuersystem nachhaltig weiterzuentwickeln: Weniger Steuern und Abgaben auf Arbeit, mehr Steuern auf Umweltverbrauch", kommentiert Hans Eichel, Bundesfinanzminister a.D. und Vorsitzender des Beirats beim Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Die vollständige Presseinformation ist online verfügbar.

Debatte um CO2-Preis: Klimaschutz muss sich lohnen
Berlin, 27. April 2018
Die von Bundesumweltministerin Schulze angestoßene Debatte rund um ein CO2-Preissignal für alle Sektoren wurde am vergangenen Mittwoch in einer aktuellen Stunde des Bundestages aufgegriffen. Hierzu äußert sich Michael Oppermann, Geschäftsführer des Thinktanks FÖS: "Die Diskussion um ein sektorübergreifendes und wirksames CO2-Preissignal ist richtig gesetzt. Damit wir unsere Klimaziele erreichen, muss sich Klimaschutz für jeden Einzelnen lohnen. Wir brauchen ein Preisschild für CO2." Die vollständige Presseinformation ist online verfügbar.

FÖS-Studie zur Subventionierung von Kunststoffen erhält großes Medien-Echo
Berlin, 24. April 2018
Das Thema "Plastikmüll" bewegt die Gemüter. Gestern hat Grünen-Chef Robert Habeck einen neuen Vorstoß eingebracht und eine EU-weite Plastiksteuer für Wegwerfprodukte gefordert. Grundlage für seine Forderung ist die FÖS-Studie "Steuerliche Subventionierung von Kunststoffen" von 2017, die im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion erstellt wurde. In der Studie wird erklärt, dass die Verwendung von Rohöl in der gesamten Kunststoffproduktion (nicht nur bei der Plastiktüte) - im Gegensatz zur energetischen Nutzung von Rohöl - steuerbefreit ist. Dadurch verliert der deutsche Staat mindestens 780 Mio. Euro Steuern pro Jahr. Die vollständige Berichterstattung zu dem Thema finden Sie unter "FÖS in den Medien".

Offener Brief an Juncker: 31 Organisationen fordern von EU-Kommissionspräsident nachhaltigeren EU-Haushalt
Brüssel / Berlin, 5. April 2018
Der nächste EU-Haushalt muss Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung stärker fördern. Das FÖS ist neben 30 weiteren Organisationen Mitunterzeichner_in eines gemeinsamen Briefes an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Ziel des Schreibens ist es, den Druck auf den Rat "Allgemeine Angelegenheiten" am 12. April zu erhöhen, in dem der nächste mehrjährige Finanzrahmen (langfristiger EU-Haushalt) und der Vorschlag der Europäischen Kommission am 2. Mai erörtert werden. Die Botschaft ist klar: Wir wollen ein grüneres EU-Budget! Den vollstaendigen offenen Brief an Juncker finden sie hier.

FÖS-Studie: Steuerausfälle in Milliardenhöhe durch falsche Angaben bei Kfz-Zulassung
Brüssel / Berlin, 10. März 2018
Die FÖS-Studie Loss of revenues in passenger car taxation due to incorrect CO2 values in 11 EU states im Auftrag der Grünen im Europaparlament macht deutlich, wieviel Geld den europäischen Staaten durch falsche Angaben bei der Kfz-Zulassung entgeht. Allein im Jahr 2016 waren es 10 Milliarden Euro. Das ist mehr als das jährliche Kfz-Steueraufkommen in Deutschland. Realistische Messwerte sind aber die Voraussetzung für eine wirkungsvolle, CO2-basierte Besteuerung von Pkw.

Einladung zur FÖS-Agrarfachkonferenz
Berlin, 06. März 2018
Am 15. März 2018 veranstaltet das FÖS eine Fachkonferenz zum Thema "Wahre Preise auf Feld und Teller - gut für Umwelt, Landwirtschaft und uns?". Gemeinsam mit Exptert_innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft möchten wir diskutieren, wie mit Hilfe ökonomischer Instrumente eine Wende hin zu einer umweltgerechteren Landwirtschaft gestaltet werden kann. Das Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung sind online verfügbar. Eine Anmeldung ist erforderlich.

In eigener Sache: Oppermann wird neuer FÖS-Geschäftsführer
Berlin, 08. Februar 2018
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) bekommt eine neue Geschäftsführung. Ab dem 1. März 2018 übernimmt Michael Oppermann die hauptamtliche Leitung des politischen Think Tanks. Die vollständige Pressemitteilung ist online verfügbar.

Gemeinsames Statement zum Thema CO2-Preis
Berlin, 02. Februar 2018
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) sowie weitere Verbände fordern die künftige Bundesregierung auf, die Erreichung der Klimaschutzziele von Paris in den Mittelpunkt ihrer Energiepolitik zu stellen und eine effektive CO2-Abgabe einzuführen. Hier finden Sie das gemeinsame Statement.

FÖS-Beiratsmitglied Prof. Dr. Binswanger verstorben
Berlin, 23. Januar 2018
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) trauert um sein Beiratsmitglied Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger, der am 18. Januar 2018 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Prof. Binswanger war seit 1999 Mitglied im FÖS-Beirat. Eine vollständige Pressemeldung ist online verfügbar.

FÖS zum Sondierungsergebnis: Kein Aufbruch bei der Klimapolitik und einer nachhaltigen Steuerpolitik
Berlin, 15. Januar 2018
Die Ergebnisse der Sondierungen zwischen Union und SPD sind in vielen Punkten unzureichend. Bei den Zielen für die Umwelt-, Klima- und Energiepolitik bleibt das 28-seitige Verhandlungspapier oberflächlich. Die Aufgabe des selbstgesteckten Klimaziels bis 2020 spricht eine deutliche Sprache. Auch von einem nachhaltigeren Steuersystem ist keine Rede. Die vollständige Pressemitteilung ist online verfügbar.

Neuausrichtung der Energiebesteuerung entlastet Familien und schützt Klima
Berlin, 04. Januar 2018
Preisstrukturen, die an die CO2-Intensität der Energieträger angepasst werden, bringen nicht nur positive Effekte für den Klimaschutz: Besonders Familien und Sozialhilfeempfänger würden von einer Reform profitieren. Dies belegt unsere neue Studie „Energiesteuerreform für Klimaschutz und Energiewende" im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings. Unser zweiseitiges Policy Briefing fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

In eigener Sache: Neues Logo und Corporate Design
Berlin, 13. Dezember 2017
Ab heute präsentieren wir Ihnen unser neues Logo sowie Corporate Design. Unsere Kernanliegen bleiben allerdings gleich: Auch zukünftig treten wir als unabhängiger und überparteilicher politischer Think Tank für einen CO2-Preis und eine nachhaltige Finanzreform ein. Wir sind davon überzeugt, dass die nächste Bundesregierung endlich Steueranreize für eine moderne, sozial gerechte und umweltfreundliche Lebens- und Wirtschaftsweise schaffen muss. Helfen Sie uns dabei und werden Sie heute noch Mitglied.

Energiesteuerreform für Klimaschutz und Energiewende
Berlin, 29. November 2017
Deutschland läuft Gefahr seine Klimaschutzziele nicht zu erreichen. Ein Grund dafür ist der unzureichende Preis für die gesellschaftlichen Kosten des CO2-Ausstoßes. Zum einen fehlen im Stromsektor Anreize, auf CO2-arme Stromerzeugung umzustellen, zum anderen sind die Energiesteuern im Wärme- und Verkehrsbereich nicht an den CO2-Emissionen orientiert. Unser Papier stellt vor, wie eine Reform der Energiesteuern aussehen könnte. Die Studie wurde im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) erstellt. Hier finden Sie die Langfassung.

Kurzanalyse korrigiert interne BDI-Studie nach unten
Berlin, 16. November 2017
Wenn Deutschland das selbstgesteckte Klimaziel erreichen will, sind umfangreiche Investitionen in unser Wirtschaftssystem unvermeidlich. Nun fordert ausgerechnet der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) höhere Investitionen in Klimaschutz. Unsere Kurzanalyse im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) ergänzt diese Studie: Investitionen in Höhe von einem Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands könnten ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

G20-Bericht zu fossilen Subventionen bleibt hinter Notwendigkeiten zurück
Berlin, 15. November 2017
Das Forum Ökologische-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat sich den Self-Report der Bundesregierung angeschaut. Unsere Auswertung zeigt, dass auch hier zentrale umweltschädliche Subventionen nicht berücksichtigt werden. Zudem werden keine neuen Abbaupfade skizziert. Unser Briefing fasst die Umsetzung und Ansätze zur Verbesserung zusammen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

 

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