Aktuelles

#effizienzwende fordert verbindliche Effizienz-Ziele nach Vorbild Frankreichs
Berlin, 23. Juli 2015
Die französische Nationalversammlung hat im Rahmen eines neuen Energiewendegesetzes verbindliche Ziele zur Energieeffizienz gesetzt und wird so zum Vorbild für deutsche und europäische Energiepolitik.
Vor allem durch Vorgaben in der energetischen Gebäudesanierung soll die Senkung des Endenergieverbrauchs um 20 Prozent bis 2030 und um 50 Prozent bis 2050 gegenüber 2012 erreicht werden.
Das Bündnis #effizienzwende fordert nun die Bundesregierung auf, es Frankreich gleichzutun und grünes Wachstum durch ein rechtlich bindendes Energieeffizienz-Gesetz zu fördern. Weitere Informationen finden Sie hier.

Neue Ausgabe der FÖS-News erschienen
Berlin, 09. Juli 2015
Eine neue Ausgabe der FÖS-News ist erschienen - u.a. mit den Themen Klimabeitrag, Effizienzwende und D-EITI.

Wer zahlt den Atomausstieg? Reform ist in Sicht
Berlin, 08. Juli 2015
Die Frage, ob die Atomrückstellungen ausreichend hoch und ausreichend sicher verfügbar sind, wird derzeit intensiv diskutiert. Die Bundesregierung möchte nun mit Hilfe eines Stresstests die langfristige Verfügbarkeit überprüfen und diese durch Reformen sichern. Dafür soll eine Kommission eingesetzt werden, die bis Ende November Empfehlungen entwickelt. Die FÖS-Autor_innen Bettina Meyer, Swantje Küchler und Rupert Wronski geben in einem Aufsatz für die Zeitschrift für Neues Energierecht (ZNER) eine Übersicht über die aktuelle Diskussion und legen ein ausführliches Reformkonzept vor. Der Aufsatz ist online verfügbar.

Bundesregierung beerdigt intelligenten Plan eines Klimabeitrags
Berlin, 02. Juli 2015
Die Bundesregierung hat sich nach wochenlangen Verhandlungen auf Eckpunkte zur Umsetzung der Energiewende und gegen die Einführung eines nationalen Klimabeitrags des Stromsektors geeinigt. Stattdessen werden mit der beschlossenen Kapazitätsreserve neue umweltschädliche Subventionen geschaffen. Das FÖS hatte bereits in einer Kurzanalyse festgestellt, dass die Kosten für Verbraucher_innen wesentlich höher sind und mit der Kapazitätsreserve allein nicht die vorgesehenen CO2-Einsparungen erreicht werden. Die Kurzanalyse ist online verfügbar.

Teurer Klimaschutz mit Kapazitätsreserve
Berlin, 22. Juni 2015
Das FÖS hat sich im Auftrag von Greenpeace mit den Prämissen des Kapazitätsreserve-Konzepts von IG BCE und BDI auseinandergesetzt. Mit dieser Strategie würden vor allem jene Kraftwerke vergütet, die entweder in den nächsten Jahren ohnehin stillgelegt oder einfach durch andere Kohlekraftwerke im Markt ersetzt werden. Wenn die nötigen CO2-Einsparziele nicht verfehlt werden sollen, müssten Braunkohlekapazitäten in viel größerem Umfang stillgelegt werden - dies wäre etwa doppelt so teuer, wie im Vorschlag angegeben und würde zu Lasten von privaten Haushalten und Gewerbe gehen. Die Kurzanalyse sowie eine Presseerklärung von Greenpeace sind online verfügbar.

Neue Ausgabe von "movum" veröffentlicht - Thema: Boden
Berlin, 19. Juni 2015
Die neueste Ausgabe von "movum - Briefe zur Transformation" beschäftigt sich mit den Themen Flächenverbrauch, den Folgen der Landwirtschaft, dem Boden als CO2-Speicher und den Möglichkeiten des Bodenschutzes. "movum" liegt in gedruckter Form regelmäßig und kostenlos dem enorm Magazin bei. Die Ausgabe "Boden" ist auch online verfügbar.

Elektromobilität fördern: Intelligente Kaufanreize statt zusätzliche Steuervorteile für Firmenwagen
Berlin, 17. Juni 2015
Die Bundesregierung will versuchen, mit Hilfe von zusätzlichen steuerlichen Vergünstigungen in fünf Jahren eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen. Doch anstatt Steuervorteile für Unternehmen zu gewähren, wäre ein ökologisches Anreizsystem weitaus intelligenter. Emissionsarme Fahrzeuge ersetzen klimaschädliche Autos - ohne Mehrkosten für den Staatshaushalt. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

Ressourcentransparenz-Initiative D-EITI beschließt Ziele für die Umsetzung in Deutschland
Berlin, 10. Juni 2015
Die Multi-Stakeholder-Gruppe der D-EITI hat einen wichtigen Meilenstein im laufenden Vorbereitungsprozess erreicht: In der Sitzung vom 10. Juni 2015 wurden die Ziele für die Umsetzung der EITI in Deutschland beschlossen. Beim Ringen um konsensfähige Ergebnisse war es aus Sicht des FÖS besonders wichtig, mit der EITI-Umsetzung in Deutschland einen Mehrwert gegenüber dem Status Quo (geltende EU-Bilanz- und Transparenzrichtlinien) zu schaffen. Auch die Konkretisierung des Begriffs der Nachhaltigkeit geht auf die Initiative der Zivilgesellschaft zurück. Die Ziele der Initiative sind online verfügbar.

Letzte Chance für den Klimabeitrag: Merkel und Gabriel müssen nun ihre Glaubwürdigkeit beweisen
Berlin, 09. Juni 2015
Während Bundeskanzlerin Angela Merkel beim G7-Gipfel ein starkes Signal für mehr Klimaschutz setzt, drohen die klimaschädlichen Kohlekraftwerke in Deutschland ungebremst weiterzulaufen. Der intelligente Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel für einen nationalen Klimabeitrag steht auf der Kippe. Alternative Maßnahmen sind dagegen vor allem eines: gesamtwirtschaftlich teurer. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.


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